March 9, 2026
Social Media News 03/2026

Marketing Team
Instagram setzt 2026 verstärkt auf KI-gestützte Discoverability und testet ein neues Feature für die Close-Friends-Liste.
KI soll dabei die Plattform nicht neu erfinden, sondern Inhalte, Suche und Content-Erstellung verbessern. Der Algorithmus orientiert sich künftig noch stärker am tatsächlichen Nutzungsverhalten wie Watchtime, Interaktionen und Speicherungen – weniger an Follow-Beziehungen. Ziel ist ein Feed, der individuelle Interessen präziser trifft.
Zudem wird die Suche durch KI optimiert, damit Inhalte gezielter gefunden werden können.
Parallel testet Instagram eine Funktion, mit der sich Nutzer:innen selbst aus der Close-Friends-Liste anderer entfernen können – für mehr Kontrolle über digitale Nähe.
TikTok testet einen neuen „Discussion“-Tab, der die Interaktion rund um Inhalte stärken soll. In diesem Bereich können Nutzer:innen Diskussionen zu bestimmten Themen, Videos oder Trends gebündelt verfolgen und daran teilnehmen.
Der neue Tab soll es einfacher machen, Gespräche innerhalb der Community zu entdecken und sich aktiv einzubringen. Beiträge werden dort stärker nach Diskussionen und Kommentaren organisiert, sodass Nutzer:innen schneller sehen können, welche Themen aktuell besonders viel Austausch auslösen.
Für Creator und Marken könnte die Funktion zusätzliche Sichtbarkeit bieten, da Inhalte mit vielen Kommentaren oder kontroversen Themen stärker in Diskussionen eingebunden und damit leichter gefunden werden.
TikTok setzt damit weiterhin verstärkt auf Community-Interaktion und Dialog, um Nutzer:innen länger auf der Plattform zu halten und den Austausch rund um Content zu fördern.
Der Streamingdienst Twitch testet neue Werbeformate, um Werbung weniger störend für Zuschauer:innen zu machen und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen für Creator zu ermöglichen.
Im Test sind Ads, die erscheinen, wenn ein Stream pausiert wird. Dadurch wird der laufende Stream nicht unterbrochen und Werbung wird nur angezeigt, wenn Nutzer:innen selbst eine Pause einlegen. Zusätzlich experimentiert Twitch weiterhin mit überspringbaren Werbeanzeigen (skippable Ads).
Ziel der Tests ist es, die Werbeerfahrung angenehmer zu gestalten, während Streamer und Twitch weiterhin Einnahmen durch Werbung generieren können. Ähnliche Pause-Ads werden bereits auf Plattformen wie YouTube oder Amazon Prime Video eingesetzt.
Meta hat seinen KI-Video-Feed „Vibes“ nun auch in Deutschland verfügbar gemacht. Über die Meta-AI-App können Nutzer:innen KI-generierte Videos ansehen, selbst erstellen, bearbeiten und anschließend auch auf Plattformen wie Instagram oder Facebook teilen.
Meta testet außerdem eine eigene Standalone-App für Vibes, in der Nutzer:innen den Feed verfolgen und KI-Videos direkt produzieren oder remixen können. Ziel ist es, kreative Nutzung der KI-Tools zu fördern und mehr Content rund um generative KI entstehen zu lassen.
Gleichzeitig wird das Konzept kritisch diskutiert. Viele Beobachter warnen davor, dass ein solcher Feed zu noch mehr „AI Slop“, also massenhaftem und oft qualitativ schwachem KI-Content, führen könnte.
Ein neues Feature auf Threads namens „Tangle“ wird aktuell getestet. Mit dieser Posting-Option können Creator ihre Texte in ein Wortpuzzle verwandeln, bei dem Buchstaben durcheinander angezeigt werden und Nutzer:innendie richtige Formulierung erraten müssen.
Ähnlich wie beim Spiel Wordle werden Hinweise durch farbliche Markierungen gegeben, sodass Nutzer:innen das Wort oder den Satz entschlüsseln können. Ziel des Features ist es, Interaktionen und Verweildauer auf der Plattform zu erhöhen, da User länger mit dem Beitrag beschäftigt sind und möglicherweise die Lösung kommentieren.
Das Feature befindet sich derzeit nur im Test für einzelne Creator und ist noch nicht für alle Threads-Nutzer:innen verfügbar.
Bluesky hat eine lange erwartete Funktion eingeführt: Drafts für Beiträge. Nutzer:innen können Posts nun als Entwürfe speichern und später bearbeiten oder veröffentlichen. Das erleichtert die Planung von Inhalten und macht die Plattform für Creator und professionelle Nutzer attraktiver.
Mit steigender Aufmerksamkeit bei Großereignissen und neuen Funktionen arbeitet Bluesky weiter daran, seine Plattform auszubauen und mehr Menschen langfristig zu binden.
Während des SuperBowl verzeichnete Bluesky einen deutlichen Anstieg der Aktivität und Nutzerzahlen, da viele User die Plattform als Alternative zu anderen Netzwerken nutzten, um live über das Event zu diskutieren.
Der Artikel berichtet über neue KI-Funktionen von Meta für Facebook, mit denen Creator ihre Inhalte kreativer gestalten können. Mithilfe von Meta AI lassen sich künftig Profilbilder animieren, Text-Posts mit visuellenAnimationen ergänzen und Stories oder Memories mithilfe des Restyle-Features automatisch umgestalten.
Profilbilder können beispielsweise in kurze Animationen verwandelt werden, etwa mit Effekten wie Confetti, Wave oder Heart. Außerdem können Text-Postsdurch animierte Elemente wie fallende Blätter oder Wellen im Feed mehr Aufmerksamkeit erhalten.
Für Stories und Erinnerungen ermöglicht das Restyle-Feature, Inhalte per KI mit verschiedenen Stilvorlagen oder eigenen Prompts zu verändern, zum Beispiel durch Anpassungen von Farben, Licht oder Bildstimmung. Der Roll-out der Funktionen erfolgt schrittweise und könnte daher noch etwas dauern, bis sie für alle Nutzer:innen verfügbar sind.
WhatsApp testet eine neue Musikfunktion für Channels. Damit können Kanalbetreiber künftig Songs oder Musikclips direkt in ihren Beiträgen teilen, ähnlich wie es bereits aus Stories oder Reels anderer Social-Media-Plattformen bekannt ist.
Nutzer:innen können die Musik im Channel-Beitrag anhören, während die Plattform gleichzeitig Titelinformationen und Künstlerangaben anzeigt. Ziel der Funktion ist es, Channels attraktiver für Content-Creator, Medien und Marken zu machen und neue Möglichkeiten für Unterhaltung und Engagement zu schaffen.
Die Musikfunktion wird zunächst schrittweise getestet und ist noch nicht für alle Nutzer:innen verfügbar. Langfristig könnte sie jedoch dazu beitragen, dass WhatsApp Channels stärker als Content-und Discovery-Plattform genutzt werden.
Instagram ermöglicht mit einem neuen Update der Bearbeitungs-App Edits erstmals das Einfügen von Links in Reels – allerdings mit Einschränkung. Creator können klickbare Overlays hinzufügen, die jedoch ausschließlich zu einem anderen Instagram-Profil oder einem öffentlichen Reel führen dürfen. Externe Websites lassen sich weiterhin nicht verlinken.
Das Feature eignet sich daher vor allem, um auf eigene Inhalte, Kooperationspartner:innen oder empfohlene Accounts aufmerksam zu machen und so zusätzliche Views zu generieren.
Zusätzlich erweitert Edits den Funktionsumfang um wöchentliche Content-Ideen basierend auf bisherigen Reels, neue Videoeffekte wie Bounce oder Fisheye sowie die Möglichkeit, mehrere Takes in Storyboards zu organisieren. Eine echte externe Link-Funktion für Reels bleibt jedoch weiterhin aus.
Snapchat hat neue Creator Subscriptions eingeführt, mit denen Creator:innen künftig direkt über ihre Inhalte Geld verdienen können. Fans können ein monatliches Abonnement abschließen und erhalten dafür exklusive Inhalte oder besondere Vorteile.
Zu den möglichen Vorteilen für Abonnent:innen gehören beispielsweise exklusive Stories, spezielle Inhalte oder besondere Interaktionsmöglichkeiten mit den Creators. Damit erweitert Snapchat sein Monetarisierungsangebot und orientiert sich stärker an Modellen, die bereits von anderen Plattformen wie Instagram oder YouTube bekannt sind.
Mit den Creator Subscriptions möchte Snapchat die Plattform für Content Creator attraktiver machen und ihnen zusätzliche Einnahmequellen bieten. Gleichzeitig stärkt das Feature die Bindung zwischen Creators und ihrer Community, da Fans durch ein Abo näheren Zugang zu exklusiven Inhaltenerhalten.
YouTube hat sein günstigeres Abo Premium Lite erweitert hat. Nutzer:innen können Videos künftig auch im Hintergrund abspielen und herunterladen, Funktionen, die bisher nur im teureren Premium-Abo verfügbar waren.
Premium Lite kostet rund 5,99 Euro pro Monat und bietet vor allem werbefreies Ansehen vieler Videos. Allerdings gibt es Einschränkungen: Die neuen Funktionen gelten nicht für Musikvideos, Shorts oder bestimmte Musikinhalte, und in einigen Bereichen kann weiterhin Werbung erscheinen.
Das Modell richtet sich an Nutzer:innen, die hauptsächlich normale Videos ohne Werbung schauen möchten, aber nicht den vollen Preis für das reguläre Premium-Abo zahlen wollen.