Social Media News Juli 2026
Diese Social-Media-Updates solltest du kennen
Auch im Juli gab es wieder zahlreiche Neuerungen auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen. Instagram erweitert seine Kreativfunktionen, TikTok entwickelt die Suche weiter und weitere Plattformen arbeiten an neuen Features fĂŒr Unternehmen, Creator und Marketingteams. Viele der Updates zielen darauf ab, Inhalte einfacher zu erstellen, die Nutzererfahrung zu verbessern und die Interaktion zu erhöhen. Die wichtigsten Entwicklungen des Monats haben wir fĂŒr dich nach Plattformen sortiert zusammengefasst.
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Instagram
Mit einer neuen Teleprompter-Funktion erleichtert Instagram die Aufnahme von geskripteten Reels direkt in der Kamera. Creator können vorbereitete Texte wĂ€hrend der Aufnahme auf dem Bildschirm mitlesen und mĂŒssen dafĂŒr nicht mehr zwischen Skript und Kamera wechseln. Das kann besonders bei Tutorials, Produktvideos, ErklĂ€rformaten oder AnkĂŒndigungen helfen, weil weniger Versprecher entstehen und Inhalte flĂŒssiger aufgenommen werden können. Die Funktion stammt ursprĂŒnglich aus der Videobearbeitungs-App Edits und wird nun direkt in die Instagram-Kamera integriert. FĂŒr Unternehmen und Creator kann das den Produktionsaufwand reduzieren, da weniger Takes nötig sind. Gleichzeitig bleibt der Blick stĂ€rker auf die Kamera gerichtet, wodurch Videos natĂŒrlicher wirken können.
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- Ăber Edits können Creator kĂŒnftig eigene Audiodateien fĂŒr Reels importieren und speichern. Damit lassen sich individuelle Sounds, Voice-Elemente oder wiederkehrende Audio-Bausteine einfacher in die Videoproduktion integrieren. ZusĂ€tzlich fĂŒhrt Meta neue Sound-Effekte, ein automatisches LautstĂ€rke-Matching und eine Suche fĂŒr Schriftarten ein. Besonders fĂŒr Creator und Marken, die regelmĂ€Ăig Reels produzieren, kann das die Bearbeitung persönlicher und effizienter machen. Das automatische Angleichen der LautstĂ€rke hilft dabei, Clips, Voiceovers und weitere Audioelemente harmonischer zusammenzufĂŒhren. Eigene Sounds können auĂerdem dabei unterstĂŒtzen, Inhalte wiedererkennbarer zu gestalten.
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- Mit âReorder Your Gridâ erlaubt Instagram Nutzern, BeitrĂ€ge im eigenen Profilraster nachtrĂ€glich neu anzuordnen. Dadurch mĂŒssen Posts nicht mehr dauerhaft in der Reihenfolge sichtbar bleiben, in der sie veröffentlicht wurden. Creator und Marken können ihre besten Inhalte gezielter hervorheben oder das Profil optisch stĂ€rker an aktuelle Kampagnen, Produkte oder Themen anpassen. Die Funktion lĂ€sst sich direkt im Profil nutzen, indem ein Beitrag lĂ€nger gedrĂŒckt und anschlieĂend an die gewĂŒnschte Position verschoben wird. Ănderungen werden direkt gespeichert und sind fĂŒr Profilbesucher sichtbar. FĂŒr Unternehmen eröffnet das mehr Kontrolle ĂŒber den ersten Eindruck, den ein Instagram-Profil vermittelt.
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- Das Feature âYour Algorithmâ wird auf den Main Feed ausgeweitet und gibt Nutzern mehr Einfluss darauf, welche Inhalte sie sehen möchten. Bisher war die Funktion vor allem aus dem Reels-Feed und dem Explore-Bereich bekannt. Ăber das Feature können Nutzer angeben, von welchen Themen sie mehr oder weniger sehen möchten. Instagram möchte damit die Personalisierung transparenter und aktiver steuerbar machen. FĂŒr Unternehmen und Creator bedeutet das, dass Inhalte noch stĂ€rker zu den Interessen der Zielgruppe passen mĂŒssen. Relevanz, klare Themenpositionierung und wiedererkennbare Content-Schwerpunkte werden dadurch wichtiger.
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- Reels erhalten bei immer mehr Nutzern eine Picture-in-Picture-Funktion. Damit können Videos in einem kleinen schwebenden Fenster weiterlaufen, auch wenn die Instagram-App verlassen oder im Hintergrund genutzt wird. Das Prinzip ist bereits von YouTube und anderen Streaming-Diensten bekannt. FĂŒr Instagram bedeutet das eine stĂ€rkere AnnĂ€herung an lĂ€ngere und flexiblere Video-Nutzung. Reels könnten dadurch stĂ€rker in Alltagssituationen eingebunden werden, in denen Nutzer parallel andere Apps verwenden. FĂŒr Creator und Marken kann die Funktion relevant werden, weil Inhalte potenziell lĂ€nger sichtbar bleiben und Unterbrechungen beim Schauen reduziert werden.
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- Adam Mosseri widerspricht der Annahme, dass das nachtrĂ€gliche Bearbeiten einer Caption die Reichweite eines Beitrags verschlechtert. Viele Nutzer hatten vermutet, dass Ănderungen nach der Veröffentlichung den Algorithmus beeinflussen oder die Performance eines Posts zurĂŒcksetzen könnten. Laut Mosseri ist das nicht der Fall. Wer nachtrĂ€glich einen Fehler entdeckt, kann die Caption also anpassen, ohne negative Auswirkungen auf die Reichweite befĂŒrchten zu mĂŒssen. FĂŒr Creator und Unternehmen ist das besonders praktisch, weil Tippfehler, ErgĂ€nzungen oder kleine Korrekturen auch nach dem Posting möglich bleiben. Das Update passt zu Instagrams stĂ€rkerem Fokus auf mehr Kontrolle und nachtrĂ€gliche Optimierung von Inhalten.
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- Instagram testet einen neuen Voice Sticker fĂŒr Stories. Damit könnten Nutzer Sprachaufnahmen direkt im Story-Editor aufnehmen und als Audioelement in ihrer Story platzieren. Der Sticker wĂŒrde neben anderen interaktiven Story-Elementen wie GIFs, Umfragen oder Fragen erscheinen. FĂŒr Creator und Unternehmen könnte das Stories persönlicher und spontaner machen, weil nicht jede Information als Text eingebaut werden muss. Besonders kurze Updates, Meinungen oder Reaktionen könnten so schneller geteilt werden. Noch ist die Funktion nicht offiziell ausgerollt, sie zeigt aber, dass Instagram Stories weiter um dialogorientierte Formate erweitert.
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- Instagram rollt eine neue Funktion fĂŒr Carousel Posts aus, mit der jede einzelne Slide eine eigene Caption erhalten kann. Dadurch mĂŒssen Informationen nicht mehr komplett in einer langen Gesamtbeschreibung untergebracht werden. Creator und Marken können ErklĂ€rungen, Kontext oder Call-to-Actions direkt passend zum jeweiligen Bild oder Video platzieren. Besonders Tutorials, Produktvorstellungen, Infografiken und Schritt-fĂŒr-Schritt-Formate profitieren von dieser Neuerung. Nutzer erhalten die Informationen genau dort, wo sie im Karussell relevant sind. Das kann Inhalte verstĂ€ndlicher machen und gleichzeitig dazu beitragen, dass Nutzer lĂ€nger durch den Beitrag swipen.
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- Instagram stellt eine Publishing Checklist vor, die Creator und Social Media Teams bei der Content-Erstellung strukturierter unterstĂŒtzen soll. Die Checkliste begleitet den gesamten Prozess von der Planung ĂŒber die Produktion bis hin zur Veröffentlichung und Auswertung. Dabei verweist Instagram unter anderem auf Funktionen wie Edits, Templates, Drafts, Trial Reels, Planungstools und Performance Insights. Besonders hilfreich ist der Ansatz, Content nicht nur kreativ, sondern auch strategisch zu betrachten. Neben der reinen Veröffentlichung rĂŒckt Instagram stĂ€rker in den Fokus, wie Inhalte vorbereitet, getestet und nach der Veröffentlichung analysiert werden. FĂŒr Unternehmen und Creator kann die Checkliste dabei helfen, Workflows zu verbessern und regelmĂ€Ăiger hochwertigen Content zu veröffentlichen.
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- Instagram erweitert seine TV-Erfahrung und bringt Reels auf weitere groĂe Bildschirme. Nach dem Start auf Amazon Fire TV wird Instagram for TV inzwischen auch fĂŒr Google TV und Samsung TV getestet beziehungsweise ausgebaut. Ziel ist es, Reels stĂ€rker als gemeinsames Seherlebnis im Wohnzimmer zu etablieren. Die Plattform arbeitet dafĂŒr an Formaten wie ThemenkanĂ€len, Creator-Suche, Smartphone-Steuerung und möglicherweise auch Stories auf dem Fernseher. Damit positioniert sich Instagram stĂ€rker im Wettbewerb mit YouTube und anderen Streaming-Angeboten. FĂŒr Creator und Marken könnte die gröĂere BildschirmprĂ€senz langfristig neue Nutzungssituationen und Reichweitenpotenziale schaffen.
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- Instagram testet die Möglichkeit, Fotos direkt in Kommentaren zu posten. DafĂŒr erscheint bei ersten Nutzern ein neues Bild-Icon im Kommentarfeld. Kommentare könnten dadurch visueller und interaktiver werden, weil Nutzer nicht mehr nur mit Text oder Emojis reagieren. FĂŒr Creator und Marken ergeben sich neue Möglichkeiten, Community-Inhalte direkt unter BeitrĂ€gen zu sammeln. Nutzer könnten zum Beispiel Ergebnisse, Screenshots, Looks, Setups oder eigene Umsetzungen direkt als Kommentar teilen. Gleichzeitig könnte die Funktion auch neue Anforderungen an das Community Management stellen, weil visuelle Inhalte stĂ€rker moderiert werden mĂŒssen.
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- Adam Mosseri empfiehlt, Musik zu Carousel Posts hinzuzufĂŒgen, um die Reichweite zu erhöhen. Der Grund: Karussell-BeitrĂ€ge mit Musik können nicht nur im Feed, sondern auch im Reels Tab ausgespielt werden. Dadurch entstehen zusĂ€tzliche Chancen, auch Nutzer auĂerhalb der bestehenden Followerschaft zu erreichen. FĂŒr Creator und Unternehmen kann das besonders interessant sein, wenn sie Karussells regelmĂ€Ăig fĂŒr Storytelling, Produktinhalte oder Infografiken einsetzen. Musik ist bei Karussells bereits seit einiger Zeit möglich, wird aber offenbar weiterhin unterschĂ€tzt. Wichtig bleibt dabei, bei kommerziellen Inhalten auf passende Nutzungsrechte zu achten.
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- Instagram arbeitet weiter daran, Nutzern mehr Kontrolle ĂŒber den eigenen Feed zu geben. Mit neuen Bediengesten wie Swipe und Pull sollen Nutzer kĂŒnftig noch einfacher signalisieren können, welche Inhalte sie hĂ€ufiger oder seltener sehen möchten. Das knĂŒpft an die Entwicklung rund um âYour Algorithmâ an und stĂ€rkt die aktive Personalisierung der Plattform. FĂŒr Nutzer bedeutet das mehr Einfluss auf die eigene Instagram-Erfahrung. FĂŒr Creator und Unternehmen steigt gleichzeitig die Bedeutung von klar positionierten, relevanten und zielgruppengerechten Inhalten. Wer dauerhaft sichtbar bleiben möchte, muss stĂ€rker verstehen, welche Themen und Formate bei der eigenen Community wirklich ankommen.
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TikTok
TikTok testet ein Update fĂŒr die Creator Search Insights, mit dem Creator besser nachvollziehen können, welche Themen und Suchanfragen fĂŒr ihre Zielgruppe relevant sind. Die Funktion soll dabei helfen, Inhalte stĂ€rker an echten Nutzerinteressen auszurichten. FĂŒr Creator und Unternehmen wird damit sichtbarer, wonach Menschen auf TikTok tatsĂ€chlich suchen und welche Themen Potenzial fĂŒr neue Videos bieten. Das ist besonders relevant, weil TikTok zunehmend auch als Suchmaschine genutzt wird. Wer seine Inhalte gezielt auf gefragte Themen ausrichtet, kann die eigene Sichtbarkeit organisch verbessern. FĂŒr die Content-Planung bedeutet das: Suchdaten werden auf TikTok wichtiger und können kĂŒnftig stĂ€rker beeinflussen, welche Inhalte erstellt werden.
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- Mit Symphony erweitert TikTok seine KI-gestĂŒtzten Tools fĂŒr Werbung, Content-Erstellung und Kampagnenproduktion. Die Suite soll Unternehmen und Marketingteams dabei unterstĂŒtzen, Inhalte schneller zu erstellen und kreative Prozesse effizienter zu skalieren. Dazu gehören Funktionen, die bei der Entwicklung, Anpassung und Optimierung von Video-Content helfen können. Besonders fĂŒr Marken mit hohem Content-Bedarf kann das relevant sein, da TikTok damit stĂ€rker auf automatisierte und datenbasierte Kreativprozesse setzt. Die neuen Funktionen zeigen, dass KI auch auf TikTok immer stĂ€rker in den Marketingalltag integriert wird. FĂŒr Unternehmen bedeutet das mehr Möglichkeiten, Inhalte schneller zu produzieren und Kampagnen plattformgerechter umzusetzen.
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- Tinder und TikTok setzen mit âDouble Date Islandâ auf ein Social-Entertainment-Format, das Dating und Kurzvideo-Content miteinander verbindet. Das Projekt bringt Dating-Inhalte in ein Format, das stark an Reality-TV erinnert und speziell fĂŒr den Feed aufbereitet ist. Damit zeigt sich, wie Plattformen und Marken zunehmend auf unterhaltungsnahe Inhalte setzen, um Aufmerksamkeit und Interaktion zu erzeugen. FĂŒr TikTok ist das Format ein weiteres Beispiel dafĂŒr, wie stark sich Entertainment, Markenkommunikation und Community-Interaktion vermischen. Unternehmen können daraus ableiten, dass Kampagnen auf Social Media immer stĂ€rker als eigene Content-Formate gedacht werden mĂŒssen. Besonders kurze, serielle und unterhaltsame Inhalte können helfen, Zielgruppen lĂ€nger zu binden und GesprĂ€chsanlĂ€sse zu schaffen.
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Threads
Threads erweitert seine kreativen Möglichkeiten und fĂŒhrt Musik-Clips weltweit ein. Nutzer:innen können BeitrĂ€ge dadurch mit Musik ergĂ€nzen und Inhalte emotionaler sowie abwechslungsreicher gestalten. Gleichzeitig testet die Plattform Sticker, die kĂŒnftig fĂŒr mehr Interaktion und Individualisierung in BeitrĂ€gen sorgen sollen. Mit den neuen Funktionen entwickelt sich Threads Schritt fĂŒr Schritt von einer textbasierten Plattform zu einem vielseitigeren sozialen Netzwerk mit stĂ€rkerem Fokus auf visuelle Inhalte. Besonders Creator erhalten dadurch zusĂ€tzliche Möglichkeiten, ihre Inhalte kreativer zu gestalten und ihre Community stĂ€rker einzubinden. Die Neuerungen zeigen, dass Meta Threads kontinuierlich weiterentwickelt und den Funktionsumfang zunehmend an Instagram anlehnt.
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- Threads erreicht nach eigenen Angaben die Marke von 500 Millionen Nutzer:innen und nutzt diesen Meilenstein, um weitere Funktionen bereitzustellen. Zu den Neuerungen gehören unter anderem Verbesserungen fĂŒr die Inhaltserstellung, die Interaktion innerhalb der Community und die Personalisierung des Feeds. Ziel ist es, die Plattform attraktiver fĂŒr Creator und Unternehmen zu machen und die Nutzung langfristig zu steigern. Gleichzeitig zeigt das Wachstum, dass Threads sich zunehmend als eigenstĂ€ndige Social-Media-Plattform etabliert. FĂŒr Unternehmen kann sich ein frĂŒher Einstieg lohnen, da Reichweite und Community auf der Plattform kontinuierlich wachsen. Meta investiert damit weiter in den Ausbau seines X-Konkurrenten.
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- Threads testet ein neues âBuddiesâ-Feature, das sich am bekannten âClose Friendsâ-Prinzip von Instagram orientiert. Nutzer:innen könnten BeitrĂ€ge kĂŒnftig gezielt nur mit einer ausgewĂ€hlten Personengruppe teilen, anstatt sie öffentlich zu veröffentlichen. Dadurch sollen privatere GesprĂ€che und engere Communitys innerhalb der Plattform gefördert werden. Besonders fĂŒr Creator eröffnet die Funktion neue Möglichkeiten, exklusive Inhalte mit ausgewĂ€hlten Followern zu teilen oder spezielle Community-Bereiche aufzubauen. Auch Unternehmen könnten das Feature kĂŒnftig nutzen, um Inhalte gezielt an bestimmte Zielgruppen auszuspielen. Der Test zeigt, dass Threads neben öffentlichem Austausch zunehmend auch auf persönlichere Kommunikation setzt.
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Snapchat
Snapchat bringt Sponsored Snaps nach Deutschland und erweitert damit seine Werbemöglichkeiten um ein neues Anzeigenformat im Chat-Bereich. Unternehmen können Werbebotschaften kĂŒnftig direkt im Chat-Feed der Nutzer platzieren und so eine besonders prominente Position innerhalb der App nutzen. Ziel ist es, Marken sichtbarer zu machen und gleichzeitig neue Möglichkeiten fĂŒr Reichweite und Interaktion zu schaffen. Die Nachrichten erscheinen zunĂ€chst ungelesen im Posteingang und können anschlieĂend geöffnet oder ignoriert werden. FĂŒr Werbetreibende eröffnet das zusĂ€tzliche Chancen, Nutzer auĂerhalb klassischer Story- oder Spotlight-Anzeigen zu erreichen. Gleichzeitig zeigt das Update, dass Snapchat verstĂ€rkt auf native Werbeformate setzt, die sich stĂ€rker in die alltĂ€gliche Nutzung der Plattform integrieren.
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X
X erweitert die Interaktionsmöglichkeiten und ermöglicht es Nutzer:innen, direkt mit einem Video auf BeitrĂ€ge zu antworten. Statt ausschlieĂlich Text oder Bilder zu verwenden, können Reaktionen kĂŒnftig persönlicher und ausfĂŒhrlicher per Video erfolgen. Dadurch möchte die Plattform den Austausch lebendiger gestalten und Creator zu mehr kreativem Content motivieren. Besonders bei Diskussionen, Kommentaren oder ErklĂ€rungen bieten Videoantworten neue Möglichkeiten, Inhalte verstĂ€ndlicher zu vermitteln. FĂŒr Unternehmen kann das Feature interessant sein, um Fragen der Community persönlicher zu beantworten oder aktuelle Themen authentisch aufzugreifen. Mit der EinfĂŒhrung setzt X seinen Fokus weiter auf Videoformate und stĂ€rkt deren Bedeutung innerhalb der Plattform.
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Meta
Meta reagiert auf den wachsenden Erfolg kurzer Serienformate und testet mit âSeriesâ ein neues Feature fĂŒr Reels auf Instagram und Facebook. Creator sollen dadurch zusammenhĂ€ngende Episoden veröffentlichen können, die Nutzer einfacher nacheinander ansehen können. Besonders Storytelling-Formate, Tutorials oder mehrteilige Kampagnen könnten von dieser Funktion profitieren. Ziel ist es, Zuschauer lĂ€nger an Inhalte zu binden und wiederkehrende Formate attraktiver zu machen. FĂŒr Unternehmen eröffnet das neue Möglichkeiten, Geschichten ĂŒber mehrere Reels hinweg zu erzĂ€hlen und Kampagnen strukturierter aufzubauen. Das Feature zeigt, dass Meta verstĂ€rkt auf langfristige Content-Formate setzt.
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- Meta erweitert seinen Werbe-Hub um zahlreiche neue Funktionen rund um KĂŒnstliche Intelligenz und Creator-Marketing. Unternehmen erhalten zusĂ€tzliche Möglichkeiten, Werbekampagnen mithilfe von KI effizienter zu erstellen, Inhalte automatisch anzupassen und internationale Kampagnen einfacher umzusetzen. Gleichzeitig stĂ€rkt Meta die Zusammenarbeit mit Creator:innen und integriert neue Werkzeuge fĂŒr Partnerschaften und Kooperationen. Ziel ist es, Werbeanzeigen schneller zu produzieren und ihre Performance kontinuierlich zu verbessern. Besonders international tĂ€tige Unternehmen profitieren von neuen Ăbersetzungs- und Lokalisierungsfunktionen. Mit dem Update entwickelt Meta seine Werbeplattform konsequent zu einer umfassenden KI-gestĂŒtzten Marketinglösung weiter.
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YouTube
YouTube testet offenbar Möglichkeiten, Publisher-Inhalte und Paywall-Modelle stĂ€rker in die Plattform zu integrieren. Dadurch könnten MedienhĂ€user und Verlage kĂŒnftig neue Wege erhalten, kostenpflichtige Inhalte ĂŒber YouTube sichtbar zu machen. FĂŒr die Plattform wĂ€re das ein weiterer Schritt, um professionelle Inhalte, Nachrichten und redaktionelle Formate stĂ€rker einzubinden. Gleichzeitig könnte YouTube damit fĂŒr Publisher als Distributionskanal noch relevanter werden. FĂŒr Nutzer wĂŒrde sich die Plattform stĂ€rker in Richtung eines zentralen Medien- und Video-Hubs entwickeln. Noch bleibt abzuwarten, wie genau eine mögliche Paywall-Integration umgesetzt wird.
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- YouTube rollt ein umfangreiches Update fĂŒr Shorts aus. Der bisherige Like-Button wird durch ein Herz ersetzt, wĂ€hrend der Dislike-Button verschwindet. Stattdessen sollen Nutzer genauer angeben können, welche Inhalte sie nicht sehen möchten, etwa ĂŒber âKein Interesseâ oder âDiesen Kanal nicht empfehlenâ. ZusĂ€tzlich kommt ein Clear-Screen-Modus, mit dem Bedienelemente ausgeblendet werden können. Auch die doppelte Wiedergabegeschwindigkeit wird eingefĂŒhrt, was besonders bei Tutorials, News oder lĂ€ngeren Kurzvideos hilfreich sein kann. YouTube setzt damit stĂ€rker auf Personalisierung, ein aufgerĂ€umteres Design und ein besseres Nutzererlebnis.
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W
Mit W Social startet eine neue europĂ€ische Social-Media-Plattform in die öffentliche Beta. Die Plattform positioniert sich als Alternative zu bestehenden Netzwerken wie X und Threads. Im Fokus stehen digitale SouverĂ€nitĂ€t, europĂ€ische Werte und eine eigenstĂ€ndige Social-Media-Infrastruktur. FĂŒr Nutzer:innen soll W Social eine neue Möglichkeit bieten, sich öffentlich auszutauschen und Inhalte zu teilen. Ob sich die Plattform langfristig gegen etablierte Netzwerke behaupten kann, bleibt offen. Der Start zeigt jedoch, dass der Wunsch nach alternativen sozialen Netzwerken weiterhin groĂ ist.
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WhatsApp
WhatsApp erweitert die bekannten âEinmal ansehenâ-Funktionen um Textnachrichten. KĂŒnftig sollen sich Nachrichten verschicken lassen, die nach dem ersten Lesen automatisch verschwinden. Damit möchte WhatsApp die PrivatsphĂ€re weiter stĂ€rken und sensible Informationen besser schĂŒtzen. Besonders fĂŒr persönliche Daten oder vertrauliche Inhalte könnte die Funktion interessant sein. Unternehmen sollten jedoch beachten, dass solche Nachrichten nicht dauerhaft dokumentiert werden können. Das Feature befindet sich derzeit noch in der Entwicklung.start
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- WhatsApp testet die Möglichkeit, Nachrichten fĂŒr einen spĂ€teren Zeitpunkt zu planen. Nutzer:innen können dadurch Nachrichten vorbereiten und automatisch zu einem festgelegten Zeitpunkt versenden lassen. Besonders fĂŒr Unternehmen, Teams und Organisationen kann das den Arbeitsalltag erleichtern, da Erinnerungen, AnkĂŒndigungen oder regelmĂ€Ăige Informationen nicht mehr manuell verschickt werden mĂŒssen. Auch private Nutzer profitieren von einer flexibleren Kommunikation. Die Funktion wird zunĂ€chst mit ausgewĂ€hlten Nutzergruppen getestet.
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- WhatsApp fĂŒhrt schrittweise Usernames ein und ermöglicht damit kĂŒnftig die Kontaktaufnahme, ohne die eigene Telefonnummer preiszugeben. Nutzer:innen können stattdessen einen individuellen Benutzernamen festlegen und darĂŒber gefunden werden. Das erhöht den Datenschutz und schafft neue Möglichkeiten fĂŒr die Kommunikation zwischen Privatpersonen, Unternehmen und Communities. Besonders fĂŒr Unternehmen könnte die Kontaktaufnahme mit Kund:innen einfacher werden, ohne dass persönliche Telefonnummern veröffentlicht werden mĂŒssen. Gleichzeitig orientiert sich WhatsApp damit stĂ€rker an bekannten Messenger-Plattformen wie Telegram oder Discord.
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LinkedIn
LinkedIn erweitert seine Analytics um zwei neue Reichweitenmetriken: âIn-Network Reachâ und âOut-of-Network Reachâ. Creator und Unternehmen können damit kĂŒnftig besser nachvollziehen, ob ihre BeitrĂ€ge hauptsĂ€chlich bestehende Kontakte oder neue Zielgruppen erreichen. Dadurch lĂ€sst sich der Erfolg von Content deutlich differenzierter bewerten als bisher. Besonders fĂŒr Marken, die ihre organische Reichweite ausbauen möchten, liefern die neuen Kennzahlen wertvolle Einblicke in die Performance ihrer Inhalte. Gleichzeitig unterstĂŒtzt LinkedIn damit eine datenbasiertere Content-Strategie und hilft dabei, BeitrĂ€ge gezielt fĂŒr Reichweiten- oder Community-Ziele zu optimieren.
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- LinkedIn startet einen eigenen Creator Marketplace und baut damit seine Rolle im B2B-Influencer-Marketing weiter aus. Unternehmen sollen kĂŒnftig einfacher passende Creator fĂŒr Kampagnen finden können. Die Plattform reagiert damit auf die wachsende Bedeutung von Experten, Thought Leadern und Corporate Influencern im beruflichen Umfeld. Besonders im B2B-Bereich kann der Marketplace helfen, Kooperationen strukturierter aufzubauen. FĂŒr Creator entsteht gleichzeitig eine neue Möglichkeit, ihre Reichweite und Expertise gezielt fĂŒr Markenpartnerschaften einzusetzen. LinkedIn positioniert sich damit stĂ€rker als Plattform fĂŒr professionelles Creator Marketing.
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- LinkedIn arbeitet an Collaborative Posts, bei denen bis zu fĂŒnf Co-Autor:innen an einem Beitrag beteiligt sein können. Dadurch lassen sich Inhalte kĂŒnftig gemeinsam veröffentlichen und stĂ€rker ĂŒber mehrere Netzwerke verbreiten. Besonders fĂŒr Unternehmen, Partnerkampagnen, Events oder gemeinsame ExpertenbeitrĂ€ge kann diese Funktion interessant werden. Inhalte erhalten dadurch potenziell mehr Sichtbarkeit, da sie ĂŒber mehrere Profile ausgespielt werden können. Gleichzeitig unterstĂŒtzt LinkedIn damit stĂ€rker kollaborative Formate und gemeinsames Thought Leadership. FĂŒr Marketingteams entsteht eine neue Möglichkeit, Reichweite und Expertise gebĂŒndelt einzusetzen.
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Bluesky
Bluesky erhöht die maximale Anzahl an Bildern pro Beitrag von vier auf zehn. Nutzer:innen können dadurch umfangreichere Bildergalerien veröffentlichen und Inhalte flexibler prĂ€sentieren. Besonders fĂŒr Creator, Unternehmen und Fotograf:innen eröffnet das neue Möglichkeiten fĂŒr Storytelling, Produktvorstellungen oder Event-RĂŒckblicke. Die Ănderung zĂ€hlt zu den am hĂ€ufigsten gewĂŒnschten Community-Features und verbessert die AttraktivitĂ€t der Plattform fĂŒr visuelle Inhalte. Gleichzeitig entwickelt sich Bluesky damit weiter in Richtung etablierter sozialer Netzwerke.
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- Bluesky erweitert seine Gruppenchats um Antworten auf einzelne Nachrichten. Dadurch lassen sich Diskussionen strukturierter fĂŒhren und GesprĂ€chsverlĂ€ufe bleiben auch in gröĂeren Gruppen besser nachvollziehbar. Die neue Funktion verbessert die Ăbersichtlichkeit und erleichtert den Austausch innerhalb von Communities. Besonders bei aktiven Gruppen mit vielen Nachrichten können Antworten gezielt einem Thema zugeordnet werden. Damit baut Bluesky seine Community-Funktionen konsequent weiter aus.
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Pinterest
Pinterest erweitert seine Shopping-Funktionen und ermöglicht die Integration von Amazon Storefronts. Creator können ihre Amazon-Empfehlungen dadurch einfacher mit Pinterest-Inhalten verbinden und Produkte direkt prĂ€sentieren. FĂŒr Unternehmen und Creator entstehen neue Möglichkeiten, Inhalte und Commerce enger miteinander zu verknĂŒpfen. Gleichzeitig stĂ€rkt Pinterest seine Position als Inspirations- und Shopping-Plattform. Die Integration erleichtert es Nutzer:innen, Produkte direkt aus Pins heraus zu entdecken.
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- Pinterest investiert verstĂ€rkt in KĂŒnstliche Intelligenz und entwickelt seine Plattform konsequent weiter. Neue Funktionen wie âAsk Pinterestâ sollen Nutzer:innen dabei unterstĂŒtzen, Inspiration schneller zu finden und passende Inhalte einfacher zu entdecken. Gleichzeitig baut Pinterest seine Shopping-Funktionen weiter aus und entwickelt sich zunehmend zu einer Kombination aus Suchmaschine, Inspirationsplattform und Shopping-App. Besonders Unternehmen profitieren von zusĂ€tzlichen Möglichkeiten, Produkte sichtbar zu prĂ€sentieren und Kaufentscheidungen zu unterstĂŒtzen. Die Neuerungen zeigen, dass Pinterest kĂŒnftig eine noch stĂ€rkere Rolle im visuellen Such- und Commerce-Bereich einnehmen möchte.
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Edits
Meta entwickelt die Bearbeitungs-App Edits konsequent weiter und ergĂ€nzt zahlreiche neue Funktionen fĂŒr Creator:innen. Neu sind unter anderem ein KI-Assistent, eine Desktopversion sowie erweiterte Zielgruppen-Insights und Funktionen zum Testen verschiedener Content-Versionen. Der KI-Assistent analysiert Instagram-Daten wie Watchtime oder Aufrufe und schlĂ€gt passende Content-Ideen, Trends und Audios vor. ZusĂ€tzlich erleichtern neue Suchfunktionen sowie die Möglichkeit, verschiedene Versionen eines Projekts anzulegen, die Content-Produktion und Optimierung. Mit diesen Erweiterungen entwickelt sich Edits zunehmend zu einem zentralen Werkzeug fĂŒr Planung, Erstellung und Analyse von Social-Media-Inhalten innerhalb des Meta-Ăkosystems.
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Fazit
Auch im Juni hat sich auf den Social-Media-Plattformen wieder einiges getan. Besonders Themen wie KĂŒnstliche Intelligenz, neue Creator-Tools und personalisierte Nutzererlebnisse zeigen, wohin sich Instagram, LinkedIn, TikTok & Co. entwickeln. Viele der neuen Funktionen können Unternehmen und Creator dabei unterstĂŒtzen, Inhalte effizienter zu erstellen, ihre Zielgruppe besser zu erreichen und ihre Social-Media-Arbeit weiter zu optimieren.
Unser Tipp: Es lohnt sich, neue Features regelmĂ€Ăig auszuprobieren und die Entwicklungen der Plattformen im Blick zu behalten. Oft sind es gerade die kleinen Neuerungen, die langfristig einen echten Unterschied machen.
Damit du keine wichtigen Social Media Updates verpasst, veröffentlichen wir jeden Monat einen neuen RĂŒckblick mit den spannendsten Neuerungen der wichtigsten Plattformen. Schau also gerne nĂ€chsten Monat wieder vorbei â oder abonniere unseren kostenlosen Lomavis Newsletter und erhalte die wichtigsten Social Media News, Produkt-Updates und Webinar-Einladungen direkt in dein Postfach.
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