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Social Media News 01/2026

Marketing Team

Lomavis
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January 12, 2026

Social Media News im Januar 2026

Social Media Rückblick des Monats: Das waren die relevantesten Updates und Trends – kompakt für euch aufbereitet.

Spotify

 

Spotify ergänzt sein jährliches Wrapped um ein wöchentliches Musik-Recap. Mit den neuen Listening Stats erhalten NutzerInnen jede Woche Einblicke in ihre meist gehörten Songs und KünstlerInnen der letzten vier Wochen sowie persönliche Highlights und Playlist-Empfehlungen.
Das Feature ist für Free- und Premium-User in vielen Ländern verfügbar, wird schrittweise ausgerollt und lässt sich einfach auf Social Media oder direkt in der App teilen. Damit rückt Spotify das regelmäßige Teilen von Hörgewohnheiten stärker in den Fokus.

 

  • Im Test befinden sich KI-basierte Playlists per Prompt, mit denen NutzerInnen ihre Musikwünsche direkt formulieren können. Statt nur Empfehlungen zu erhalten, steuern sie den Algorithmus aktiv selbst.
    Das Feature startet als Beta in Neuseeland und erstellt personalisierte Playlists auf Basis des individuellen Hörverlaufs. Die Ergebnisse lassen sich anpassen und regelmäßig aktualisieren. Damit treibt Spotify die Personalisierung der App-Erfahrung weiter voran.


YouTube

YouTube startete erstmals einen plattformweiten Jahresrückblick und führte für 2025 ein neues, KI-gestütztes YouTube Recap ein.
NutzerInnen erhalten personalisierte Einblicke in ihr Sehverhalten, darunter gebingte Creator, begleitende Channels und thematische Interessen, aufbereitet in bis zu zwölf Karten. Zusätzlich ordnet YouTube jeder Person einen Personality-Typ wie „Creative Spirit“, „Sunshiner“ oder „The Philosopher“ zu.

Wer YouTube Music nutzt, bekommt den Music Recap direkt integriert, inklusive Top-Songs, Artists, Genres und Herkunftsländern der LieblingskünstlerInnen. Neu ist eine KI-Analyse, mit der NutzerInnen ihr Hörjahr spielerisch auswerten und Ergebnisse als teilbare Grafiken veröffentlichen können.

Der Roll-out startet in Nordamerika und wird global ausgeweitet. Mit Personality-Typen, KI-Features und starkem Sharingpositioniert sich YouTube offensiv im Wettbewerb mit Spotify Wrapped und AppleMusic Replay.

Threads

Die Social-Media-Plattform Threads greift den Community-Trend „Dear Algo“ auf und testet daraus eine neue Funktion zur direkten Beeinflussung des Feeds. Was ursprünglich als ironische Bitte an denAlgorithmus begann, wird nun technisch umgesetzt: Erkennt die Plattform einenöffentlichen „Dear Algo“-Post, passt sie den persönlichen Feed der Nutzer:innenfür bis zu drei Tage entsprechend an.

Eine KI identifiziert die entsprechenden Posts und reagiert darauf mit einer temporären Anpassung des Algorithmus. Aktuell wird das Feature nur mit einer kleinen Nutzergruppe getestet, soll aber bei positiven Ergebnissen ausgeweitet werden.

Für Creator und Brands können „Dear Algo“-Posts zu einem wertvollen Stimmungs- und Trendbarometer werden, da NutzerInnen offen formulieren, welche Inhalte sie sehen möchten. Gleichzeitig stärkt das Feature die Interaktion in der Community und gibt Meta zusätzliche Signale für personalisierte Inhalte und Werbung.

Mit diesem Schritt zeigt Threads, dass Community-Signale aktiv in Produktentscheidungen einfließen. Die Plattform wächst weiter stark und experimentiert parallel mit neuen Wegen, NutzerInnen in einem KI-kuratierten Umfeld mehr Mitbestimmung zu geben.

  • Threads erweitert seine Themenräume auf über 200 Communities und richtet sich stärker an interessenbasierte Diskussionen nach dem Vorbild von Reddit. Die Communities werden nischiger, etwa rund um einzelne NBA-Teams oder K-Pop-Gruppen.

    Zusätzlich testet Threads Community-Abzeichen und Flair, um aktive NutzerInnen und Rollen sichtbar zu machen. Ziel ist es, Diskussionen zu vertiefen, Engagement zu fördern und Creator wie Brands klarere, thematisch passende Räume zu bieten.

Instagram

Instagram testet ein neues Early-Access-Feature für Reels, mit dem Creator ihre Videos 24 Stunden vor der regulären Veröffentlichung exklusiv an Follower ausspielen können. Follower werden per Pop-up benachrichtigt und erhalten so frühen Zugriff auf den Content. Ziel ist es, die Bindung zu stärken, Loyalität zu belohnen und frühzeitiges Feedback zu ermöglichen.
Das Feature ist noch nicht für alle NutzerInnen verfügbar und bildet das Gegenstück zu den bereits bekannten Trial Reels, die Inhalte zunächst an Nicht-Follower ausspielen. Ähnlich wie Unlockable Reels erzeugt Early Access ein Gefühl von Exklusivität, wird in der Community jedochauch kritisch diskutiert.

Zusätzlich testet Instagram neue Story-Funktionen. Mit „Text Restyle“ können NutzerInnen mithilfe von Meta AI eigene Schriftarten per Prompt erstellen. Für Reels stehen kreative Fonts und Effekte weiterhin über die Edits App zur Verfügung.

  • Künftig wird es möglich sein öffentliche Stories auch ohne Markierung zu teilen. Damit ersetzt Instagram den bisherigen Umweg über Screenshots durch eine native Share-Funktion.
    Das Feature wird schrittweise ausgerollt und ist noch nicht für alle Accounts verfügbar. Besonders Creator, Brands und Publisher profitieren von zusätzlicher organischer Reichweite, da Stories einfacher weiterverbreitet werden können, ohne neuen Content zu erstellen. Gleichzeitig behalten Ursprungs-Accounts die volle Kontrolle, da sich das Teilen öffentlicher Stories in den Einstellungen jederzeit erlauben oder deaktivieren lässt.

  • Für manche Posts werden automatisch Titel und Beschreibungen generiert, ohne dass Creator darüber informiert werden. Diese KI-erstellten Überschriften erscheinen in der Instagram-Suche und teilweise auch in den Google-Suchergebnissen, können jedoch unpassend, irreführend oder sogar falsch sein.

    Mehrere Medien berichten von Fällen, in denen Instagram Inhalte ohne eigene Titel oder Captions eigenständig betitelt hat. Dabei wurden Inhalte teilweise falsch zusammengefasst oder mit Clickbait-ähnlichen Formulierungen versehen, was bei Creatorn für Kritik sorgt. Da Google diese Titel direkt von Instagram übernimmt, können sich fehlerhafte Darstellungen weiter verbreiten.

    Um Missverständnisse zu vermeiden, wird Creatorn empfohlen, ihre Posts möglichst klar mit eigenen Titeln und Beschreibungen zu versehen, damit diese statt der KI-generierten Varianten in der Suche angezeigt werden.

  • Instagram testet in den USA das neue Feature Your Algorithm, das NutzerInnen erstmals Transparenz und aktive Kontrolle über ihren Reels-Feed gibt. Die Funktion zeigt, welche Interessen der Algorithmus einem Profil zuschreibt, und erlaubt es, diese Themen gezielt zu verstärken, zu reduzieren oder ganz auszublenden.
    Über ein neues Dashboard im Reels-Tab erhalten NutzerInnen Einblick in ihre Interessenprofile, können Anpassungen vornehmen und diese auf Wunsch sogar in der eigenen Story teilen. Laut Meta soll der Algorithmus künftig stärker auf bewusst gesetzte Interessen reagieren und Veränderungen im Nutzungsverhalten besser berücksichtigen.
    Der Test startet in den USA und wird schrittweise auf weitere Länder und Formate wie den Explore Feed ausgeweitet. Für Creator und Brands könnte sich dadurch die Logik der Reichweite verändern, da klassische Algorithmus-Taktiken an Einfluss verlieren. Insgesamt öffnet Instagram mit Your Algorithm seine Empfehlungslogik und gibt NutzerInnen mehr Mitsprache darüber, welche Inhalte sie sehen.

  • Mehrere neue Funktionen werden getestet, die das Nutzungserlebnis deutlich verändern könnten.
    Im Mittelpunkt steht Auto-Scroll für Reels, bei dem Videos automatisch zum nächsten Beitrag wechseln, ohne dass NutzerInnen manuell wischen müssen. Das Feature wird schrittweise ausgerollt, ist auf Android und iOS verfügbar und orientiert sich stark am Nutzungserlebnis von TikTok. Ziel ist es,die Verweildauer zu erhöhen und den Feed flüssiger zu machen.

    Parallel experimentiert Instagram mit exklusiven Reels, die nur über einen Zugangs-Code abrufbar sind. Diese „Secret Reels“ könnten für Creator und Marken neue Möglichkeitenfür exklusive Inhalte, Community-Bindung und Monetarisierung schaffen.

    Zusätzlich testet die Plattform detailliertere Like-Insights für Karussell-Posts, bei denen sichtbar wird, auf welcher Slide ein Like vergeben wurde. Dadurch erhalten Creator genauere Einblicke in die Performance einzelner Inhalte. Hinweise auf Bildkommentare deuten außerdem auf mehr visuelle Interaktion hin.

    Insgesamt entwickelt Instagram seinen Feed stärker in Richtung passiven Konsums, kombiniert mit neuen Tools für Exklusivität, Analyse und Engagement.
  • Mit Instagram for TV wird eine neue Möglichkeit getestet, Reels direkt auf dem Fernseher anzusehen. Ziel ist es, Reels vom Smartphone in den Wohnraum zu bringen, gemeinsames Schauen zu fördern und sich stärker als Streaming-Angebot zu positionieren – auch als Konkurrenz zu YouTube.
    Der Test startet zunächst in den USA und ist vorerst auf Amazon Fire TV verfügbar. NutzerInnen können sich mit ihrem Instagram-Account anmelden, mehrere Accounts parallel nutzen und Reels über thematische Channels wie Sport, Musik oder Reisen entdecken. Die Inhalte spielen automatisch mit Ton ab, zusätzlich sind Creator-Suche, Favoriten und künftig auch Smartphone-Steuerung geplant.

    Mit Instagram for TV will Meta die Reichweite von Reels weiter steigern, die Verweildauer erhöhen und neue Erlöspotenziale erschließen. Perspektivisch sollen personalisierte Werbung und Shopping-Formate im TV-Kontext möglich werden. Gleichzeitig passt sich Instagram damit veränderten Sehgewohnheiten an, bei denen Streaming und Social Video zunehmend auf dem großen Bildschirm stattfinden.

  • Instagram testet eine neue Navigationsleiste im Liquid-Glass-Design, dasmit iOS 26 von Apple eingeführt wurde. Erste iOS-NutzerInnen sehen eine schwebende, semitransparente Leiste, die beim Scrollen weniger Platz einnimmt und Inhalte stärker in den Fokus rückt.
    Der Look ist umstritten, nachdem Apple NutzerInnen zuletzt zwischen transparenter und getönter Optik wählen ließ. Das Design tauchte bereits in Apps wie WhatsApp auf und wird auch bei YouTube erprobt. Bei Instagram ist die neue Leiste aktuell nur für eine kleine Testgruppe sichtbar; eine offizielle Ankündigung oder ein reminder Roll-out-Termin stehen noch aus.
  • Die Bedeutung von Hashtags wird weiter reduziert und ein neues Limit eingeführt: Posts und Reels dürfen künftig nur noch bis zu fünf Hashtags enthalten. Nachdem bereits 2024 die Follow-Option für Hashtags abgeschafft wurde, ist diesder nächste klare Schritt weg von klassischen Hashtag-Strategien.
    Laut Adam Mosserisollen weniger, dafür gezielt eingesetzte Hashtags die Content-Performanceverbessern, Hashtag-Spam reduzieren und die UserExperience steigern. Instagram empfiehlt, auf relevante undspezifische Hashtags zu setzen und generische Begriffe wie #reels oder #explorezu vermeiden, da diese der Reichweite eher schaden können.
    Die Änderung wird schrittweise ausgerolltund ist noch nicht für alle Nutzer:innen sichtbar. Gleichzeitig betontInstagram, dass Reichweite zunehmend auch ohne viele Hashtags möglich ist –etwa durch kreative Reels und neue Bearbeitungsfunktionen wie Effekte, Fontsund Sounds.

     


TikTok

TikTok startet in Deutschland den neuen „In der Nähe“-Feed, der lokale Empfehlungen, Hotspots und standortnahe Creator-Inhalte direkt in die App integriert. Der zusätzliche Tab erscheint prominent auf der Startseite und zeigt Inhalte aus der unmittelbaren Umgebung oder aus einem manuell gewählten Standort.
Die Nutzung des Features ist freiwillig und nur für NutzeInnen ab 18 Jahren verfügbar. Standortdaten werden ausschließlich nach aktiver Zustimmung genutzt und nur während der App-Nutzung abgefragt. Im Feed erscheinen ausschließlich öffentliche Beiträge, die maximal 90 Tage alt sind; private Accounts, eingeschränkt sichtbare Inhalte und Posts von Minderjährigen werden ausgeschlossen.
Mit dem „In der Nähe“-Feed stärkt TikTok das lokale Entdecken und schafft neue Sichtbarkeit für Creator, Restaurants, Shops und Veranstaltungen. Ziel ist es, digitale Inspiration stärker mit realen Besuchen zu verbinden und lokale Communities gezielt zu fördern.

  • Mit Shared Collections und dem Shared Feed neue Funktionen werden neue Funktionen eingeführt, die das gemeinsame Entdecken und Organisieren von Inhalten erleichtern sollen. Mit Shared Collections können sich gegenseitig folgende NutzerInnen gemeinsam Videos in geteilten Sammlungen speichern, die privat bleiben oder öffentlich sichtbar gemacht werden können. Das Feature ist weltweit für NutzerInnen ab 16 Jahren verfügbar.
    Der neue Shared Feed funktioniert über Direktnachrichten und zeigt zwei Personen täglich eine gemeinsame, kuratierte Auswahl an Videos. Die Empfehlungen basieren auf den Interessen beider Accounts und dem bisherigen Nutzungsverhalten. Ein globaler Roll-out ist geplant, der Feed kann jederzeit deaktiviert werden.

    Ergänzend erweitert TikTok die Chats um neue Funktionen wie animierte Holiday Greeting Cards. Insgesamt stärkt TikTok mit diesen Updates die soziale Nutzung der Plattform und positioniert sich stärker als gemeinschaftliches Entdeckungs- und Suchmedium.

Meta

Meta verbessert den Support für Instagram und Facebook deutlich. Kernstück ist ein neuer, zentraler Support Hub,der rund um die Uhr verfügbar ist und Account-Probleme bündelt, die Wiederherstellung erleichtert sowie einen KI-Assistenten und eine Meta-AI-gestützte Suche bietet. Der globale Roll-out erfolgt für iOS und Android.

Die Account-Wiederherstellung wurde durch KI-basierte Prozesse optimiert: verbesserte SMS- und E-Mail-Hinweise bei verdächtigen Aktivitäten, zuverlässigere Erkennung vertrauenswürdiger Geräte und Standorte sowie adaptive Abläufe mit klaren Anweisungen und optionalen Identitätschecks wie Selfie-Videos.

Zusätzlich stärkt Meta den Kontoschutz mit einem überarbeiteten Security Checkup, der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und Passkeys für passwortlose Logins per Biometrie oder Geräte-PIN. Weitere Support-Tools sind angekündigt, auch wenn Meta parallel wegen unzureichender Maßnahmen gegen betrügerische Werbung in der Kritik steht.

LinkedIn

LinkedIn ist im B2B-Marketing die Plattform mit der stärksten Video-Wirkung: Videos werden dort deutlich häufiger geteilt als andere Formate. Gleichzeitig erwarten insbesondere Millennials und Gen Z authentische, emotionale und relevante Inhalte. Klassische Hochglanz-Corporate-Videos verlieren an Wirkung, während Kreativität und Storytelling maßgeblich darüber entscheiden, ob Inhalte bis zum Ende angesehen werden.
Eine Analyse von über 13.000 B2B-Videoanzeigen zeigt, dass Emotionen, Authentizität und menschliche Nähe die Performance deutlich steigern. Videos mit echten Personen erzielen längere Verweildauern, höhere Klickraten und mehr Interaktionen als inszenierte Markenbotschaften. Besonders effektiv sind Inhalte, die Expertise sichtbar machen, etwa durch Führungskräfte oder Fachpersonen, da sie Vertrauen und Autorität aufbauen.
Erfolgreicher Video-Content braucht zudem starke Einstiege, klare visuelle Reize und eine mobile Optimierung, um im schnellen Feed Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aktuelle Trends, Memes und kulturelle Referenzen erhöhen die Relevanz, während visionäres Storytelling und inspirierende Narrative das Engagement steigern.
Perfektion ist dabei weniger wichtig als Mehrwert und Glaubwürdigkeit. Unterschiedliche Videoformate sollten gezielt eingesetzt werden, abhängig von Inhalt und Zielgruppe. Insgesamt zeigt sich: Wer auf LinkedIn konsequent auf menschliches Storytelling, kreative Ideen und eine klare Strategie setzt, kann mit Video-Content nachhaltig Sichtbarkeit aufbauen und echten Impact erzielen.

Reddit

Reddit testet eine freiwillige Verifizierung mit einem grauen Haken, die die Identität von NutzerInnen sichtbar macht, ohne die anonyme Nutzung grundsätzlich abzuschaffen. Das Feature richtet sich zunächst an eine kleine Gruppe, darunter Personen des öffentlichen Lebens und ausgewählte PartnerInnen, und soll in Situationen helfen, in denen Identität relevant ist, etwa bei AMAs, journalistischen Beiträgen oder Markeninformationen.
Die Verifizierung verleiht keinen höheren Status, sondern schafft Transparenz und erleichtert die Arbeit von ModeratorInnen. Verifizierte Profile erhalten u. a. den grauen Haken im Profil und in Feeds, Zugriff auf RedditPro, sowie zusätzliche Kennzeichnungen für Unternehmen. Voraussetzungen sind ein korrekt geführtes Konto und regelmäßige Aktivität.
Reddit betont, dass Pseudonymität bestehen bleibt und die Verifizierung optional ist. Eine Beantragung ist aktuell noch nicht möglich; weitere Details sollen mit dem erweiterten Roll-out folgen.

WhatsApp

WhatsApp erweitert sein Funktionsangebot deutlich und entwickelt sich weiter zur umfassenden Kommunikationsplattform. Neu ist eine Anrufbeantworter-ähnliche Funktion, mit der NutzerInnen nach verpassten Anrufen direkt Sprach-oder Videonachrichten hinterlassen können, was auch im Business-Kontext die Abstimmung erleichtert.
In Sprach-Chats lassen sich nun Reactions einsetzen, um direkt auf Gesagtes zu reagieren. Bei Video-Calls rückt WhatsApp automatisch die sprechende Person in den Fokus. Zusätzlich baut die App ihre KI-Funktionen aus: Bilder können mithilfe von Meta AI in kurze Videos verwandelt werden, außerdem lassen sich KI-Visuals über Tools wie Midjourney oder Flux erstellen und direkt im Chat oder Status teilen.
Auch der Status-Bereich wird interaktiver, unter anderem durch neue Sticker, Songtexte und Fragen. In WhatsApp Channels können Admins künftig Fragen stellen, um Feedback in Echtzeit zu erhalten. Ergänzend verbessert WhatsApp die Link-Vorschau, führt einen zentralen Medien-Tab für Desktop ein und optimiert so das Teilen, Finden und Verwalten von Inhalten.

Facebook

Facebook testet ein neues Link-Posting-Limit, beidem ausgewählte NutzerInnen nur noch zwei Link-Posts pro Monat veröffentlichen können. Wer mehr Links posten möchte, benötigt ein kostenpflichtiges Meta Verified-Abonnement. Der Test wurde von Meta bestätigt und betrifft derzeit Creator im Professional Mode sowie Facebook Pages.
Meta will mit dem Experiment prüfen, ob eine höhere Anzahl an Link-Posts einen zusätzlichen Mehrwert für zahlende AbonnentInnen bietet. Meta Verified umfasst je nach Tarif unter anderem Verifizierungsabzeichen, erweiterten Support, Schutz vor Nachahmung und zusätzliche Business-Funktionen. Die Preise für Business-Abos reichen von günstigen Einstiegspaketen bis hin zu umfangreichen Premium-Tarifen.
Der Test deutet darauf hin, dass Links zunehmend zu einem Paywall-Feature werden könnten, ähnlich wie bereits geplante kostenpflichtige Links in Reels. Für Creator und Unternehmen bedeutet das eine deutliche Einschränkung der organischen Reichweite ohne Abo, während Meta damit neue Umsatzquellen neben dem klassischen Werbegeschäft erschließt.

Damit endet unser Monatsrückblick. Neue Social Media Updates erwarten euch nächsten Monat – bleibt dran und folgt uns für mehr Insights. Wir sind gespannt was das Jahr bringt!

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