
Marketing Team
Auch im September hat sich auf den Social Media Plattformen wieder einiges getan. Neue KI Funktionen, zusĂ€tzliche Möglichkeiten fĂŒr Creator, erweiterte Analyse Tools sowie neue AnsĂ€tze fĂŒr Content Planung, Shopping und Werbung zeigen, wie schnell sich Instagram, YouTube, TikTok & Co. weiterentwickeln. Besonders auffĂ€llig ist, dass viele Plattformen ihre Funktionen fĂŒr die Content Erstellung, Analyse und plattformĂŒbergreifende Nutzung weiter ausbauen. Diese Social Media Updates solltest du kennen, wenn du beruflich mit Social Media arbeitest und bei wichtigen Neuerungen auf dem Laufenden bleiben möchtest.
Instagram konkretisiert den Umgang mit Profilen, deren dargestellte Person vollstĂ€ndig KI generiert ist. Das bisherige AI Creator Label wird zum AI-generated Profile Label und soll deutlich machen, wenn hinter einem Account keine reale Person steht. Wichtig ist die Abgrenzung: Wer KI lediglich zur Erstellung oder Bearbeitung von Social Media Content verwendet, muss das Profil deshalb nicht automatisch kennzeichnen. FĂŒr Accounts mit einer KI generierten Person als ProfilidentitĂ€t ist das Label dagegen vorgesehen und wird unter anderem in der Bio und unter dem Nutzernamen bei veröffentlichten Inhalten angezeigt. Wird ein entsprechendes Profil nicht gekennzeichnet, kann Instagram dessen Reichweite zu Personen einschrĂ€nken, die dem Account noch nicht folgen. Betroffene Accounts können das Label nachtrĂ€glich aktivieren und damit wieder fĂŒr Empfehlungen infrage kommen. FĂŒr Unternehmen und Creator mit virtuellen Markenbotschaftern wird eine transparente Kennzeichnung damit besonders relevant.
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Metas Bearbeitungs App Edits erweitert ihren Fokus ĂŒber Videos hinaus und testet einen eigenen Carousel Editor. Erste Nutzer können damit mehrere Fotos und Videos gleichzeitig auswĂ€hlen, bearbeiten und zu einem Instagram Karussell zusammenfĂŒhren. Dabei stehen auch Funktionen aus Edits wie Layout Vorlagen, Schriftarten und Effekte zur VerfĂŒgung. Die Erstellung umfangreicher Carousel Posts könnte dadurch stĂ€rker innerhalb eines gemeinsamen Bearbeitungsprozesses stattfinden, anstatt jedes Element einzeln vorzubereiten. Nach Angaben des App Researchers Jonah Manzano lĂ€sst sich die Funktion bei Accounts mit Zugriff ĂŒber den Labs Bereich von Edits aktivieren. Eine allgemeine VerfĂŒgbarkeit besteht damit noch nicht. FĂŒr Creator und Social Media Teams ist der Test dennoch interessant, da Meta Edits zunehmend zu einem umfangreicheren Werkzeug fĂŒr die Content Erstellung ausbaut.
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X verzeichnet sowohl in der EuropĂ€ischen Union als auch weltweit RĂŒckgĂ€nge bei der Nutzung. Laut den im Artikel ausgewerteten DSA Daten kommt die Plattform in der EU auf 100,9 Millionen durchschnittlich monatlich aktive Nutzer, nachdem zuvor noch 102 Millionen ausgewiesen wurden. Im lĂ€ngerfristigen Vergleich fĂ€llt die Entwicklung deutlicher aus: Im zweiten Halbjahr 2025 sank die Nutzung in der EU laut Bericht um rund 15 Prozent und blieb 2026 ungefĂ€hr auf diesem niedrigeren Niveau. Auch Daten von Similarweb deuten auf eine rĂŒcklĂ€ufige mobile Nutzung hin: Im Juni wurden weltweit rund 302 Millionen monatlich aktive Mobile User erfasst, drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Parallel dazu gingen die Werbeerlöse zurĂŒck. FĂŒr das erste Halbjahr 2026 werden 710 Millionen US Dollar genannt, was einem Minus von 18,4 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum entspricht. FĂŒr Unternehmen und Social Media Verantwortliche sind diese Entwicklungen vor allem bei der Bewertung relevant, welche Rolle X kĂŒnftig im eigenen Plattformmix und bei Werbekampagnen spielen soll.
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YouTube fĂŒhrt sein Shopping Affiliate Program in Deutschland ein und erweitert damit die Möglichkeiten fĂŒr Social Commerce auf der Plattform. Teilnehmende Creator können Produkte direkt in Shorts, klassischen Videos und Livestreams markieren, sodass Zuschauer ĂŒber die Produkt Tags zu den jeweiligen Online Shops gelangen. Zum Start sind unter anderem HĂ€ndler wie OTTO, ABOUT YOU, Kaufland, MediaMarktSaturn, Tchibo und Thalia beteiligt; das Netzwerk soll weiter ausgebaut werden. FĂŒr Creator entsteht dadurch eine zusĂ€tzliche Möglichkeit, ĂŒber Provisionen Einnahmen mit ihren Inhalten zu erzielen. HĂ€ndler erhalten gleichzeitig einen weiteren Vertriebskanal und können nachvollziehen, welche Creator Inhalte zu Conversions fĂŒhren. Laut einem globalen YouTube Experiment aus dem Juli 2026 erzielten Videos ausschlieĂlich mit Produkt Tags ĂŒber 110 Prozent mehr Produktklicks als Videos, die Produkte nur ĂŒber Links in der Beschreibung einbanden. Im YouTube Studio können Creator zudem Kennzahlen wie Klicks und geschĂ€tzte Einnahmen verfolgen. FĂŒr Marken und Creator in Deutschland wird YouTube damit stĂ€rker zu einer Plattform, auf der Content, Produktempfehlungen und E Commerce direkt miteinander verbunden werden können.
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TikTok erweitert seine Kommentarbereiche um mehrere neue Interaktionsmöglichkeiten. Mit Voice Comments können Nutzer kĂŒnftig Sprachnachrichten von bis zu 60 Sekunden direkt unter einem Video veröffentlichen und so auf Inhalte reagieren. FĂŒr Creator kommen auĂerdem Comment Polls hinzu: Unter eigenen Videos können Umfragen mit bis zu fĂŒnf Antwortmöglichkeiten erstellt werden. Auch visuell werden Kommentare umfangreicher. Mit Photo Carousel Comments lassen sich bis zu neun Bilder in einem einzigen Kommentar teilen, wĂ€hrend Live Photo Comments bewegte Aufnahmen aus dem eigenen Fotoarchiv unterstĂŒtzen. Einige der Funktionen sind bereits weltweit verfĂŒgbar, andere werden schrittweise ausgerollt. FĂŒr Creator und Unternehmen wird die Kommentarspalte damit vielseitiger und bietet zusĂ€tzliche Möglichkeiten, die Community direkt in Inhalte und Diskussionen einzubeziehen.
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Threads erweitert seinen Insights Bereich und liefert Creatorn detailliertere Informationen zur Performance ihrer Inhalte. Neu ist unter anderem die Aufteilung der Viewer in Follower und Non Follower, wodurch sich besser erkennen lĂ€sst, ob BeitrĂ€ge ĂŒber die eigene Community hinaus ausgespielt werden. ZusĂ€tzlich stehen detailliertere Angaben zur Zielgruppe zur VerfĂŒgung, beispielsweise demografische Informationen und verknĂŒpfte Interessen. Auch einzelne Posts lassen sich genauer analysieren: Angezeigt werden unter anderem Views, Viewer, Profilbesuche und neu gewonnene Follower. Ist Meta AI aktiviert, kann die KI auĂerdem Entwicklungen der vergangenen 30 Tage zusammenfassen und Hinweise dazu liefern, welche Faktoren zur guten Performance eines Beitrags beigetragen haben. Dabei werden beispielsweise Interaktionen und die Resonanz in bestimmten Feeds oder Communities berĂŒcksichtigt. FĂŒr Creator und Unternehmen werden die Threads Insights damit hilfreicher, um nicht nur die Ergebnisse eines Posts zu sehen, sondern auch mögliche GrĂŒnde fĂŒr dessen Performance besser nachzuvollziehen.
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WhatsApp erweitert die Möglichkeiten fĂŒr Musik im Status. Nutzer können jetzt Musik Clips mit einer LĂ€nge von bis zu 30 Sekunden zu Fotos hinzufĂŒgen, nachdem zuvor maximal 15 Sekunden möglich waren. Bei Videos richtet sich die mögliche LĂ€nge des Musik Ausschnitts weiterhin nach der Dauer des jeweiligen Videos. Die Musikfunktion fĂŒr den WhatsApp Status war Anfang 2026 eingefĂŒhrt worden und ermöglicht die Auswahl von Songs ĂŒber das Musik Symbol im Status Editor. Dabei können Nutzer gezielt bestimmen, welcher Abschnitt eines Titels verwendet werden soll. Mit der verlĂ€ngerten Dauer erhalten Nutzer mehr Spielraum, Fotos und andere Status Inhalte musikalisch zu gestalten. FĂŒr Unternehmen und Creator, die den WhatsApp Status fĂŒr ihre Kommunikation nutzen, entstehen dadurch ebenfalls zusĂ€tzliche Möglichkeiten fĂŒr visuelles Storytelling mit Musik.
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Snapchat erweitert sein Werbeangebot mit dem neuen Commerce Power Pack, das vier Funktionen fĂŒr E Commerce Kampagnen bĂŒndelt. Mit Dynamic Product Ads können Produkte aus einem hinterlegten Katalog automatisch in Sponsored Snaps ausgespielt werden, die zwischen regulĂ€ren Unterhaltungen im Chat erscheinen. KI gestĂŒtzte Empfehlungsmodelle berĂŒcksichtigen dabei Produktkataloge und Conversion Signale, um passende Artikel auszuwĂ€hlen. Die neue Value Optimization soll Kampagnen nicht nur auf möglichst viele KĂ€ufe, sondern stĂ€rker auf einen höheren Warenkorbwert und Return on Ad Spend ausrichten. Ăber die Third Party Web Optimization können zudem Conversion Daten externer Measurement Lösungen wie Google Analytics oder Northbeam in die Kampagnenoptimierung einflieĂen. Mit der noch im Alphatest befindlichen Omnichannel Optimization sollen Web und App KĂ€ufe gemeinsam innerhalb einer Kampagne optimiert werden können. FĂŒr Online Shops und Performance Marketing Teams erweitert Snapchat damit vor allem die Möglichkeiten, Produktwerbung, Conversion Daten und Kampagnensteuerung enger miteinander zu verbinden.
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Pinterest erweitert seine Werbemöglichkeiten mit neuen Visual Search Ads, die direkt in den Ergebnissen der visuellen Suche und in Pin Closeups erscheinen. FĂŒr die Ausspielung kombiniert Pinterest klassische Suchbegriffe mit Bildmerkmalen und Signalen zur Suchintention, um möglichst passende Anzeigen auszuwĂ€hlen. Laut Pinterest laufen monatlich mehr als 80 Milliarden Suchanfragen ĂŒber die Plattform, die meisten davon visuell und mehr als die HĂ€lfte mit kommerziellem Bezug. Besonders interessant fĂŒr Marken: Nach Pinterest Angaben enthalten 96 Prozent der Top Suchen keinen Markennamen, sodass Nutzer hĂ€ufig noch offen fĂŒr verschiedene Anbieter sind. Die neuen Anzeigen sollen Unternehmen genau in dieser Phase zwischen Inspiration, Produktsuche und Kaufentscheidung erreichen. Visual Search Ads sind mit Pinterest Performance+ kompatibel und starten zunĂ€chst als Beta fĂŒr berechtigte Werbetreibende in allen Pinterest WerbemĂ€rkten. ZusĂ€tzlich erweitert Pinterest seine Performance Funktionen unter anderem um Priority Products, Self Service A/B Tests und ein eigenes Kampagnenziel fĂŒr App Installationen.
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Die Social Media News im September 2026 zeigen erneut, wie schnell sich Plattformen, Funktionen und Arbeitsweisen verĂ€ndern. FĂŒr Unternehmen, Creator und Social Media Teams lohnt es sich deshalb, neue Entwicklungen regelmĂ€Ăig im Blick zu behalten und zu prĂŒfen, welche Updates fĂŒr die eigene Arbeit tatsĂ€chlich relevant sind.
Auch im kommenden Monat wird sich wieder einiges tun. Schau deshalb unbedingt bei unseren nÀchsten Social Media News vorbei, wenn du wichtige Updates zu Instagram, TikTok, LinkedIn, YouTube & Co. nicht verpassen möchtest. So bleibst du bei neuen Funktionen, Trends und VerÀnderungen auf den Plattformen auf dem Laufenden.
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