Social Media News September 2026: Das ist neu bei Instagram, YouTube,TikTok & Co.
Auch im August hat sich auf den Social-Media-Plattformen wieder einiges getan. Neue KI-Funktionen, zusĂ€tzliche Möglichkeiten fĂŒr Creator, VerĂ€nderungen bei der Content-Planung und neue AnsĂ€tze fĂŒr Werbung und Monetarisierung zeigen, wie schnell sich Instagram, YouTube, TikTok & Co. weiterentwickeln. Besonders auffĂ€llig ist, dass viele Plattformen ihre Tools direkt fĂŒr die Content-Erstellung und effizientere Workflows ausbauen. Diese Social Media Updates solltest du kennen, wenn du beruflich mit Social Media arbeitest und bei wichtigen Neuerungen auf dem Laufenden bleiben möchtest.
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X
Die Werbeeinnahmen von X bleiben weiterhin deutlich hinter dem Niveau zurĂŒck, das die Plattform vor der Ăbernahme durch Elon Musk erreicht hatte. Neue Zahlen geben einen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Situation des WerbegeschĂ€fts und zeigen, dass X trotz verschiedener MaĂnahmen weiterhin Schwierigkeiten hat, frĂŒhere UmsĂ€tze zurĂŒckzugewinnen. FĂŒr die Plattform ist Werbung nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des GeschĂ€ftsmodells. Gleichzeitig versucht X, Werbetreibenden mit neuen Formaten und technischen Lösungen zusĂ€tzliche Möglichkeiten zu bieten. FĂŒr Unternehmen und Social-Media-Verantwortliche sind die Zahlen vor allem deshalb interessant, weil sie zeigen, wie stark sich der Werbemarkt auf der Plattform in den vergangenen Jahren verĂ€ndert hat. Ob neue Werbeprodukte und eine stĂ€rkere Integration von KI dazu beitragen können, diese Entwicklung umzukehren, bleibt abzuwarten.
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- X gibt mehr Einblick in die Funktionsweise seines Empfehlungssystems und macht Teile des Algorithmus öffentlich zugĂ€nglich. Dadurch lĂ€sst sich besser nachvollziehen, welche Signale bei der Auswahl und Bewertung von BeitrĂ€gen eine Rolle spielen. FĂŒr Creator und Unternehmen ist das besonders relevant, weil die Funktionsweise des Feeds direkten Einfluss darauf hat, welche Inhalte Nutzer:innen zu sehen bekommen. Die veröffentlichten Informationen können dabei helfen, besser zu verstehen, welche Interaktionen und Eigenschaften eines Beitrags fĂŒr dessen Ausspielung berĂŒcksichtigt werden. Gleichzeitig sollte die eigene Content-Strategie nicht ausschlieĂlich auf einzelne Ranking-Signale ausgerichtet werden, da Empfehlungen aus einer Vielzahl von Faktoren entstehen. FĂŒr Social-Media-Verantwortliche bietet die zusĂ€tzliche Transparenz dennoch interessante Einblicke in die technische Grundlage der Content-Ausspielung auf X.
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- Mit X Ads MCP erweitert X seine Werbeplattform um eine Schnittstelle fĂŒr KI-basierte Anwendungen. Werbetreibende sollen dadurch externe AI Tools mit dem Werbesystem von X verbinden und Aufgaben rund um die Erstellung und Verwaltung von Kampagnen ĂŒber diese Anwendungen ausfĂŒhren können. Das eröffnet neue Möglichkeiten, KI stĂ€rker in bestehende Advertising-Workflows einzubinden, anstatt ausschlieĂlich mit den Werkzeugen innerhalb der Plattform zu arbeiten. Insbesondere fĂŒr Marketing-Teams, die bereits verschiedene KI-Anwendungen einsetzen, könnte die Verbindung einzelne Arbeitsschritte vereinfachen. Gleichzeitig bleibt die strategische und redaktionelle Kontrolle ĂŒber Kampagnen relevant, auch wenn Teile des Prozesses durch KI unterstĂŒtzt werden können. Das Update zeigt, dass X den Einsatz kĂŒnstlicher Intelligenz nicht nur bei der Content-Nutzung, sondern zunehmend auch im WerbegeschĂ€ft ausbaut.
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Snapchat
Snapchat erweitert seine Möglichkeiten zur Erstellung von Augmented-Reality-Inhalten und bringt Lens Studio auf iOS. Damit können Creator eigene AR-Lenses direkt auf dem iPhone entwickeln, ohne dafĂŒr zwingend die Desktop-Anwendung nutzen zu mĂŒssen. Die mobile Version soll den Einstieg vereinfachen und ermöglicht es, Ideen auch unterwegs umzusetzen. Dabei stehen verschiedene Vorlagen und Werkzeuge zur VerfĂŒgung, mit denen sich eigene Effekte gestalten und anpassen lassen. ZusĂ€tzlich spielt kĂŒnstliche Intelligenz eine Rolle, um die Erstellung neuer AR-Inhalte zu unterstĂŒtzen. FĂŒr Creator und Marken kann das den Produktionsprozess flexibler machen und neue Möglichkeiten fĂŒr interaktive Inhalte eröffnen.
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YouTube
YouTube fĂŒhrt zwei neue Funktionen ein, mit denen Creator ihre Inhalte bereits vor der Veröffentlichung ĂŒberprĂŒfen und optimieren können. Beim Erstellen von Shorts liefert der neue âGet Feedbackâ-Button Hinweise zur Hook, zum Tempo und zu den verwendeten Visuals. Grundlage dafĂŒr sind Daten bestehender erfolgreicher Videos und bekannte Interessen der Nutzer:innen. Die Funktion kann beispielsweise darauf hinweisen, wenn eine Hook zu lang ist oder wichtige visuelle Elemente nicht deutlich genug zu erkennen sind. ZusĂ€tzlich fĂŒhrt YouTube einen Live Practice Mode fĂŒr mobile Livestreams ein. Creator können damit vor dem eigentlichen Start unter anderem Ton, Licht und ihre Performance testen. Der Ăbungsmodus ist fĂŒr mobile Livestreams verfĂŒgbar und an die bestehenden Voraussetzungen fĂŒr das Livestreaming geknĂŒpft.
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- YouTube ĂŒberarbeitet sein Partner Program und verĂ€ndert ab dem 1. Februar 2027 einige Voraussetzungen fĂŒr die Monetarisierung. Wer neu in das YouTube Partner Program aufgenommen werden möchte, benötigt kĂŒnftig mindestens 1.000 Abonnent:innen und 8.000 Stunden qualifizierte Wiedergabezeit innerhalb von 365 Tagen â alternativ sind 20 Millionen Shorts Views innerhalb von 90 Tagen erforderlich. FĂŒr die Monetarisierung von Shorts ĂŒber Werbung gilt kĂŒnftig zusĂ€tzlich eine Schwelle von zehn Millionen qualifizierten Shorts Views innerhalb von 90 Tagen. Bereits bestehende Mitglieder des Partner Programs sind von den neuen Zugangsvoraussetzungen nicht betroffen. Gleichzeitig entstehen zusĂ€tzliche Verdienstmöglichkeiten, unter anderem durch neue Incentive-Programme. Auch YouTube Premium Lite wird relevanter: Creator im Partner Program sollen kĂŒnftig an den Einnahmen des gĂŒnstigeren Abomodells beteiligt werden. Damit erhöht YouTube auf der einen Seite die EinstiegshĂŒrden, erweitert auf der anderen Seite aber die Möglichkeiten zur Monetarisierung.
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- Seit dem 24. August vereinheitlicht YouTube die Berechnung von Views fĂŒr Videos on Demand, Shorts und Livestreams. Ein öffentlicher View wird kĂŒnftig bereits dann gezĂ€hlt, wenn die Wiedergabe eines Videos beginnt â eine Mindestwiedergabedauer ist dafĂŒr nicht mehr erforderlich. Dadurch dĂŒrften die öffentlich sichtbaren View-Zahlen vieler KanĂ€le schneller steigen. Gleichzeitig lassen sich unterschiedliche Videoformate anhand dieser Kennzahl kĂŒnftig einfacher miteinander vergleichen. Wichtig ist allerdings, dass die neue Berechnung keinen Einfluss auf die Monetarisierung hat. DafĂŒr berĂŒcksichtigt YouTube weiterhin unter anderem aktive Wiedergaben bei Shorts und die entsprechende Wiedergabezeit. FĂŒr die Bewertung der tatsĂ€chlichen Content-Performance sollten Creator und Unternehmen deshalb weiterhin zusĂ€tzliche Analytics-Kennzahlen betrachten und Ă€ltere View-Zahlen nicht ohne Weiteres mit den neuen Werten vergleichen.
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- YouTube verhandelt laut Berichten mit ausgewĂ€hlten Creatorn ĂŒber exklusive Vereinbarungen, um besonders erfolgreiche Inhalte stĂ€rker an die eigene Plattform zu binden. Neue Videos sollen dabei fĂŒr einen bestimmten Zeitraum ausschlieĂlich auf YouTube veröffentlicht werden. Im Gegenzug stehen direkte VergĂŒtungen und mögliche Beteiligungen an groĂen Markenkooperationen im Raum. Hintergrund ist der zunehmende Wettbewerb mit Netflix, das verstĂ€rkt erfolgreiche Creator, Podcasts und Webvideo-Formate fĂŒr die eigene Plattform gewinnt. Wer sich nicht exklusiv an YouTube bindet, könnte laut dem Bericht möglicherweise auf bestimmte Marketing-UnterstĂŒtzung oder Markenkooperationen verzichten mĂŒssen. Noch sind keine entsprechenden VertrĂ€ge offiziell abgeschlossen, mehrere Verhandlungen sollen jedoch bereits laufen. Die Entwicklung zeigt, dass der Wettbewerb zwischen Social Video und klassischen Streaming-Angeboten zunehmend auch um etablierte Creator und deren Communities gefĂŒhrt wird.
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- YouTube erweitert seine Shopping-Funktionen und bindet Amazon stĂ€rker in das YouTube Partner Program ein. Berechtigte Creator in den USA können Amazon-Produkte in Shorts, klassischen Videos und Livestreams markieren und ĂŒber daraus entstehende VerkĂ€ufe Provisionen erhalten. Voraussetzung sind unter anderem die Teilnahme am YouTube Partner Program, am YouTube Shopping Affiliate-Programm in den USA sowie an einem entsprechenden Amazon-Partnerprogramm. Die markierten Produkte können anschlieĂend weltweit in den Videos angezeigt werden. Auch automatisches Produkt-Tagging lĂ€sst sich aktivieren, wobei YouTube anhand bisheriger Uploads passende Produkte identifizieren kann. Klicks und geschĂ€tzte Einnahmen können Creator ĂŒber den Analysebereich im YouTube Studio verfolgen. Bei der Nutzung mĂŒssen auĂerdem die geltenden Vorgaben zur Werbekennzeichnung berĂŒcksichtigt werden.
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Edits
Instagram erweitert seine Video-App Edits um mehrere neue Funktionen, die die Bearbeitung von Social-Media-Videos flexibler machen sollen. Eine der wichtigsten Neuerungen sind Keyframes, mit denen sich beispielsweise Position, GröĂe oder Rotation von Elementen innerhalb eines Videos gezielt verĂ€ndern lassen. Dadurch können Creator Bewegungen und Animationen genauer steuern, ohne dafĂŒr zwingend auf umfangreichere externe Editing-Programme zurĂŒckgreifen zu mĂŒssen. ZusĂ€tzlich stehen neue Schriftarten zur VerfĂŒgung, mit denen Texte und Overlays individueller gestaltet werden können. Weitere Anpassungen betreffen die Bearbeitungsmöglichkeiten innerhalb der App und sollen den Produktionsprozess fĂŒr Kurzvideos vereinfachen. FĂŒr Creator und Social-Media-Teams bedeutet das vor allem mehr gestalterische Möglichkeiten direkt innerhalb des Instagram-Ăkosystems.
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Instagram
Instagram hat seine visuelle MarkenidentitĂ€t ĂŒberarbeitet und erstmals seit rund zehn Jahren auch das eigene Wordmark angepasst. Die neue Gestaltung soll moderner wirken, ohne den Wiedererkennungswert der Plattform grundlegend zu verĂ€ndern. Damit entwickelt Instagram nicht nur seine Funktionen, sondern auch den eigenen Markenauftritt weiter. FĂŒr Unternehmen, Agenturen und Creator ist die Ănderung vor allem dann relevant, wenn Instagram-Logos oder andere Markenelemente in PrĂ€sentationen, Social-Media-Grafiken oder Marketingmaterialien verwendet werden. Hier lohnt es sich, bestehende Vorlagen zu ĂŒberprĂŒfen und bei Bedarf auf die aktuellen Brand Assets umzustellen. FĂŒr die alltĂ€gliche Nutzung der Plattform bringt das Design-Update dagegen zunĂ€chst keine grundlegenden funktionalen VerĂ€nderungen mit sich.
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- Mit einem neuen âCatch upâ-Feature testet Instagram eine Möglichkeit, verpasste Story-Inhalte nachtrĂ€glich leichter zu entdecken. Nutzer:innen sollen dadurch relevante Stories sehen können, die sie wĂ€hrend ihrer regulĂ€ren Nutzung möglicherweise nicht mitbekommen haben. Das könnte insbesondere bei einer groĂen Zahl abonnierter Accounts dabei helfen, interessante Inhalte nicht vollstĂ€ndig zu verpassen. FĂŒr Creator und Unternehmen ist der Test ebenfalls interessant, da Stories bislang stark davon abhĂ€ngig sind, ob Follower innerhalb des begrenzten Veröffentlichungszeitraums aktiv sind. Eine zusĂ€tzliche Möglichkeit zum Nachholen könnte ausgewĂ€hlten Inhalten eine weitere Chance auf Aufmerksamkeit geben. Da sich die Funktion aktuell noch in der Testphase befindet, bleibt abzuwarten, ob und in welcher Form Instagram sie breiter ausrollt.
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- FĂŒr die Erstellung von Reels mĂŒssen Creator nicht zwingend auf die internen Bearbeitungswerkzeuge von Instagram setzen. Instagram-Chef Adam Mosseri stellt klar, dass Videos nicht automatisch schlechter ausgespielt werden, nur weil sie mit einer externen App produziert wurden. Vermeiden sollten Creator allerdings sichtbare Watermarks anderer Apps oder Plattformen im veröffentlichten Video. Wer beispielsweise externe Schnittprogramme verwendet, sollte deshalb möglichst eine Version ohne entsprechende Kennzeichnung exportieren. FĂŒr Unternehmen und Social-Media-Teams bedeutet das, dass sie ihre bestehenden Produktions- und Editing-Workflows grundsĂ€tzlich beibehalten können. Entscheidend ist weniger das verwendete Werkzeug als vielmehr, wie das fertige Reel auf Instagram veröffentlicht wird.
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- Instagram rĂŒckt mit einem eigenen Leitfaden die Bedeutung guter Captions stĂ€rker in den Fokus. WĂ€hrend Bilder und Videos zunĂ€chst Aufmerksamkeit erzeugen, können die begleitenden Texte zusĂ€tzliche Informationen vermitteln und Nutzer:innen lĂ€nger beim Beitrag halten. Gute Captions können auĂerdem dazu beitragen, Kommentare, gespeicherte BeitrĂ€ge und weitere Interaktionen anzuregen. FĂŒr Unternehmen bedeutet das, dass die Caption nicht lediglich als ErgĂ€nzung zum Visual betrachtet werden sollte, sondern als eigenstĂ€ndiger Bestandteil des Contents. Besonders hilfreich sind Texte, die einen klaren Kontext schaffen und zur jeweiligen Zielgruppe passen. Damit unterstreicht Instagram, dass erfolgreiche Inhalte nicht ausschlieĂlich von starken Bildern oder Videos abhĂ€ngen, sondern das Zusammenspiel verschiedener Content-Elemente entscheidend bleibt.
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- Mit âFirst Draftâ möchte Instagram den Einstieg in die Erstellung von Reels vereinfachen. Nutzer:innen können ein vorhandenes Video auswĂ€hlen oder neues Material aufnehmen und daraus automatisch einen ersten Schnitt erstellen lassen. Die Funktion kann unter anderem offensichtliche Pausen entfernen und so eine erste Version des Videos vorbereiten. Dieser Entwurf dient anschlieĂend als Ausgangspunkt und kann weiterhin individuell bearbeitet werden. First Draft soll dabei auch bekannte Muster aus bisherigen Inhalten eines Accounts berĂŒcksichtigen können. Gerade bei regelmĂ€Ăig produzierten Reels könnte das einen Teil der manuellen Vorarbeit reduzieren. Zum Start steht die Funktion zunĂ€chst ausgewĂ€hlten iOS-Nutzer:innen zur VerfĂŒgung.
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- Instagram arbeitet daran, die Planung von Posts und Reels direkt ĂŒber Instagram.com zu ermöglichen. Erste Nutzer:innen erhalten dafĂŒr einen eigenen Bereich fĂŒr geplante Inhalte und können Veröffentlichungen im Browser vorbereiten. BeitrĂ€ge sollen sich dort bis zu 30 Tage im Voraus terminieren lassen. Damit wird die native Content-Planung insbesondere fĂŒr Nutzer:innen komfortabler, die Bilder, Videos und Captions ohnehin am Computer erstellen. Bislang fĂŒhrte der Weg zur Desktop-Planung beispielsweise ĂŒber die Meta Business Suite oder entsprechende Social-Media-Management-Tools. Stories sind von der neuen Möglichkeit laut aktuellem Stand allerdings nicht umfasst. FĂŒr Creator und Unternehmen entsteht damit eine weitere Option, Instagram-Inhalte im Voraus zu organisieren und einen regelmĂ€Ăigen Veröffentlichungsrhythmus vorzubereiten.
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WhatsApp
WhatsApp erweitert seine Channels um eine neue Kennzeichnungsmöglichkeit fĂŒr kommerzielle Inhalte. Admins können Kooperationen und werbliche BeitrĂ€gekĂŒnftig entsprechend markieren und so transparenter machen, wenn hinter einemChannel-Post eine geschĂ€ftliche Zusammenarbeit steht. Damit nĂ€hert sichWhatsApp den Mechanismen an, die bereits von Plattformen wie Instagram und Xbekannt sind. Die Neuerung ist besonders fĂŒr Unternehmen, Marken und Creatorrelevant, die WhatsApp Channels fĂŒr ihre Kommunikation einsetzen und dortbezahlte Partnerschaften veröffentlichen. FĂŒr Nutzer:innen wird dadurchleichter erkennbar, wenn Inhalte im Rahmen einer Kooperation entstanden sind.Die Funktion passt gleichzeitig zur zunehmenden Kommerzialisierung vonWhatsApp, nachdem Meta die Plattform schrittweise um neue Werbe- undMonetarisierungsmöglichkeiten erweitert hat. FĂŒr Channel Admins wird damit eineklare und transparente Kennzeichnung kommerzieller Inhalte wichtiger.
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- WhatsApp arbeitet an einer Funktion, mit der sich lĂ€ngere oder verpasste Unterhaltungen in Gruppenchats automatisch zusammenfassen lassen. Mithilfe von Meta AI sollen Nutzer:innen dadurch schneller erfassen können, welche Themen wĂ€hrend ihrer Abwesenheit besprochen wurden, ohne sĂ€mtliche Nachrichten einzeln lesen zu mĂŒssen. Besonders bei aktiven Gruppen mit vielen neuen Nachrichten könnte das den Ăberblick erleichtern. Die Zusammenfassung soll die wichtigsten Inhalte eines GesprĂ€chs kompakt aufbereiten und damit den Wiedereinstieg inl aufende Unterhaltungen vereinfachen. FĂŒr Teams und Unternehmen könnte eine solche Funktion ebenfalls interessant sein, wenn WhatsApp fĂŒr die interne oder externe Kommunikation eingesetzt wird. Gleichzeitig befindet sich das Feature noch in der Entwicklung beziehungsweise Testphase, sodass noch nicht feststeht, wann und fĂŒr welche Nutzer:innen es verfĂŒgbar sein wird.
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- WhatsApp testet auf Android animierte Emoji-Reaktionen. Reaktionen wie đ, â€ïž, đ und đ bewegen sich kĂŒnftig kurz, bevor sie wieder statisch dargestellt werden. Weitere Emojis wie đ„, đ und đ sollen folgen.
Die Bedienung bleibt unverĂ€ndert: Nachricht gedrĂŒckt halten und Emoji auswĂ€hlen. Aktuell wird die Funktion schrittweise in der Android-Beta getestet; ein Termin fĂŒr iOS ist noch nicht bekannt. Wer keine Animationen möchte, kann sie in den WhatsApp-Einstellungen deaktivieren.
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- WhatsApp arbeitet an zwei neuen Funktionen: Admin-Profile fĂŒr Channels und einer möglichen Ausweitung von WhatsApp Payments. Mit den neuen Admin-Profilen können Channel-Admins einen eigenen Namen und ein Profilbild hinterlegen, die bei veröffentlichten Updates angezeigt werden. Besonders fĂŒr Unternehmen, Medien oder Organisationen mit mehreren Verantwortlichen wird dadurch transparenter, wer einen Beitrag veröffentlicht hat. Das Admin-Profil bleibt dabei vollstĂ€ndig vom privaten WhatsApp-Konto getrennt â persönliche Telefonnummer, Name und Profilbild werden nicht offengelegt. Aktuell wird die Funktion schrittweise in der Android-Beta getestet. Parallel entwickelt WhatsApp seine Payment-Funktionen weiter. KĂŒnftig könnten Nutzer:innen direkt ĂŒber die App Geld versenden sowie Kredit- und Debitkarten, Rechnungs- und Versandinformationen hinterlegen. Hinweise in einer iOS-Beta deuten darauf hin, dass die Funktion perspektivisch auch nach Deutschland und weitere LĂ€nder kommen könnte. Ein Start in Deutschland ist bislang jedoch nicht bestĂ€tigt und hĂ€ngt unter anderem von regulatorischen Freigaben ab.
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Reddit
Reddit testet ein neues Format, das Text-Posts automatisch als Audio- oder Videoversion aufbereitet. Mithilfe von KI werden BeitrĂ€ge und Diskussionen zusammengefasst und von KI-Stimmen vorgelesen; bei Videos können zusĂ€tzlich Textelemente eingeblendet werden. Die Original-Posts bleiben dabei erhalten und verlinkt. Aktuell steht die Funktion nur ausgewĂ€hlten Nutzer:innen in der App und auf der Website zur VerfĂŒgung. Ob und wann Reddit das Format breiter ausrollt, ist noch offen.
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LinkedIn
LinkedIn geht verstĂ€rkt gegen generischen KI-Content (âAI Slopâ) vor. Der neue Melde-Button âSeems like AI slopâ wurde bereits ĂŒber eine Million Mal genutzt. Das Community-Feedback hilft LinkedIn dabei, seine Erkennungssysteme zu verbessern. Gemeldete BeitrĂ€ge werden nicht automatisch gelöscht oder abgestraft. Inhalte, die LinkedIn als AI Slop einstuft, werden jedoch seltener ausgespielt und erhalten laut LinkedIn inzwischen rund 40 % weniger Aufrufe. Ziel ist es, persönliche Perspektiven und echte Expertise im Feed stĂ€rker zu fördern.
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Threads
Threads testet ein neues Format fĂŒr Podcast-Teaser. Podcaster können kurze Audioausschnitte aus ihren Folgen teilen, wĂ€hrend das Gesprochene synchron als Transkript im Beitrag angezeigt wird. So können Nutzer:innen den Inhalt auch ohne Ton verfolgen. Mit dem Feature lassen sich spannende Aussagen oder Highlights einer Episode hervorheben und anschlieĂend auf die vollstĂ€ndige Podcast-Folge verlinken. Aktuell befindet sich die Funktion noch in der Testphase.
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TikTok
TikTok fĂŒhrt eine neue Nachlassfunktion ein. Nutzer:innen können festlegen, ob ihr Account nach dem Tod gelöscht oder von einem ausgewĂ€hlten Nachlasskontakt verwaltet werden soll. Private Nachrichten und sensible Inhalte bleiben fĂŒr diesen weiterhin geschĂŒtzt. Gleichzeitig steht TikTok wegen des Datenschutzes MinderjĂ€hriger in der Kritik. In Brasilien und den USA musste ByteDance hohe Strafen bzw. Vergleiche akzeptieren. TikTok soll deshalb unter anderem den Schutz und die Datenschutzeinstellungen fĂŒr junge Nutzer:innen verbessern.
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Meta
Meta erweitert sein Abo-Angebot um Meta One Core und Meta One Premium. Beide Pakete bieten höhere Nutzungslimits fĂŒr Meta AI sowie die KI-gestĂŒtzte Bild- und Videogenerierung. Core richtet sich an Nutzer:innen mit moderatem KI-Bedarf und kostet deutlich weniger, wĂ€hrend Premium höhere Limits fĂŒr intensive Nutzung bietet. ZusĂ€tzlich enthalten beide Abos Vorteile aus Instagram Plus, Facebook Plus und WhatsApp Plus, darunter verbesserten Account-Support. Die neuen Modelle werden bislang nur eingeschrĂ€nkt getestet.
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BlueSky
Bluesky fĂŒhrt zwei neue Funktionen ein: Videos können jetzt bis zu zehn Minuten lang und bis zu 300 MB groĂ sein. Gleichzeitig sollen Uploads deutlich schneller werden.
ZusĂ€tzlich können Nutzer:innen ihre BeitrĂ€ge kĂŒnftig vom algorithmischen Discover Feed ausschlieĂen. Die Posts bleiben öffentlich, werden aber weniger wahrscheinlich auĂerhalb der eigenen Community empfohlen. Damit gibt Bluesky seinen Nutzer:innen mehr Kontrolle ĂŒber die Reichweite ihrer Inhalte.
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Twitter
Mit Twitter.now plant das Startup Operation Bluebird ein neues soziales Netzwerk unter dem frĂŒheren Twitter-Namen. Die Plattform soll sich jedoch vom alten Twitter unterscheiden und mit dem KI-System VERA BeitrĂ€ge ĂŒberprĂŒfen, Quellen ergĂ€nzen und deren VertrauenswĂŒrdigkeit bewerten.
Aktuell befindet sich Twitter.now in der Testphase, der Early Access kostet 20 US-Dollar. Gleichzeitig lĂ€uft ein Markenrechtsstreit mit X Corp. um die Nutzung des Namens âTwitterâ. Ob sich die Plattform langfristig etablieren kann, ist daher noch offen.
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Fazit: Social Media entwickelt sich weiter Richtung KI und effizientere Content-Prozesse
Die aktuellen Social Media News zeigen vor allem eines: Content soll sich schneller erstellen, einfacher planen und gezielter ausspielen lassen.
FĂŒr Unternehmen und Social-Media-Verantwortliche bedeutet das jedoch nicht, jedem neuen Feature sofort folgen zu mĂŒssen. Entscheidend ist vielmehr, regelmĂ€Ăig zu prĂŒfen, welche Funktionen den eigenen Content-Prozess tatsĂ€chlich verbessern und zur eigenen Strategie passen. Gerade kleine Neuerungen können langfristig dabei helfen, ArbeitsablĂ€ufe effizienter zu gestalten und Inhalte besser auf die jeweilige Plattform auszurichten.
Auch im kommenden Monat behalten wir die wichtigsten Entwicklungen aufInstagram, TikTok, LinkedIn, YouTube & Co. fĂŒr dich im Blick. Schau unbedingt wieder rein!
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