Erstelle Schritt für Schritt einen Social Media Redaktionsplan für dein Team. Erfahre, welche Inhalte hineingehören, wie du neue Content-Ideen findest und daraus einen klaren Workflow für Planung, Freigabe und Veröffentlichung entwickelst.

Ein Social Media Redaktionsplan ist die zentrale Übersicht für alle geplanten Beiträge, Themen und Zuständigkeiten in deinem Team. Er beantwortet vier einfache Fragen: Was wird gepostet, wann, auf welchem Kanal – und wer ist dafür verantwortlich? Statt Ideen in Chats, Notizen und einzelnen Plattform-Apps zu verlieren, sammelst du alles an einem Ort.
In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du einen Social Media Redaktionsplan erstellst, welche Elemente wirklich wichtig sind, wie du laufend neue Content-Ideen findest und wie daraus ein funktionierender Workflow für dein ganzes Team wird.
Ein Social Media Redaktionsplan ist ein Dokument oder eine Tabelle, in der du festhältst, welche Inhalte du auf welchen Kanälen veröffentlichst – inklusive Thema, Text, Format und Zuständigkeit. Er bildet die inhaltliche Grundlage deiner Social-Media-Strategie.
In der Praxis werden die Begriffe Redaktionsplan, Redaktionskalender und Content Kalender häufig synonym verwendet. Kleine Unterschiede im Fokus gibt es trotzdem:
Für die tägliche Arbeit ist diese Unterscheidung zweitrangig. Wichtig ist vor allem, dass du eine zentrale, aktuelle Übersicht hast – egal, wie du sie nennst.

Ein sauber gepflegter Redaktionsplan verändert die Arbeit im Team spürbar:
Ein Redaktionsplan muss nicht kompliziert sein. Diese Angaben sollte er aber mindestens enthalten:

Die folgenden sechs Schritte führen dich von der ersten Idee bis zum laufenden Redaktionsplan.
Bevor du Inhalte planst, klärst du, wofür der Kanal überhaupt da ist: Reichweite, Community-Aufbau, Kundenservice oder Verkauf. Ohne dieses Ziel wird jede weitere Entscheidung – von der Themenauswahl bis zur Erfolgsmessung – zum Rätselraten.
Lege fest, auf welchen Plattformen du aktiv bist und in welchem Verhältnis du Formate einsetzt, zum Beispiel Feed-Posts, Stories, Reels oder Karussells. Ein grober Richtwert reicht am Anfang völlig aus und lässt sich später anhand der Performance anpassen.
Entscheide dich für eine Grundstruktur: Tabelle in Excel oder Google Sheets, ein Board in Notion oder Trello oder ein spezialisiertes Tool mit Kalenderansicht. Wichtig ist nur, dass alle im Team dieselbe Version nutzen.
Einen ausführlichen Methodenvergleich findest du weiter unten in diesem Artikel.
Fülle den Plan mit konkreten Themen statt vager Absichten. Wie du dafür regelmäßig neue Ideen findest, zeigen wir im nächsten Abschnitt.
Aus der Idee wird ein Entwurf: Text, Bild oder Video entstehen und werden von einer zweiten Person gegengelesen. Klare Zuständigkeiten und ein definierter Freigabestatus verhindern, dass Beiträge ungeprüft online gehen.
Nach der Freigabe wird der Beitrag terminiert oder veröffentlicht. Nach einigen Tagen lohnt sich ein Blick auf Reichweite und Interaktion – diese Erkenntnisse fließen in die Planung der nächsten Woche zurück.
Der größte Engpass in der Praxis ist selten die Technik, sondern der Nachschub an guten Themen. Diese Methoden helfen dabei, den Redaktionsplan dauerhaft zu füllen:
Ein Redaktionsplan zeigt, was passieren soll. Ein Content-Workflow legt fest, wie es passiert. Beide gehören zusammen: Aus einer Idee im Plan wird über feste Stationen ein veröffentlichter Beitrag.
Je klarer diese Stationen im Team definiert sind, desto weniger Rückfragen und Verzögerungen entstehen – besonders, wenn mehrere Personen oder mehrere Kanäle gleichzeitig betreut werden.

Sobald mehr als eine Person am Redaktionsplan arbeitet, braucht es klare Rollen: Wer sammelt Ideen, wer schreibt Texte, wer gestaltet Visuals, wer gibt final frei? Ein fester wöchentlicher Planungstermin hilft, Themen frühzeitig abzustimmen, statt kurzfristig hinterherzutelefonieren.
Freigaben laufen am zuverlässigsten direkt im Redaktionsplan oder im verwendeten Tool – mit Kommentarfunktion, klaren Rechten und einem sichtbaren Status. Das verhindert lange E-Mail-Ketten und verlorene Rückmeldungen in Chatverläufen.
Für die Umsetzung gibt es verschiedene Wege. Welcher passt, hängt vor allem davon ab, wie viele Kanäle, Profile und Personen beteiligt sind.
Für eine einzelne Person mit einem Kanal reicht häufig eine einfache Tabelle völlig aus. Der Wechsel zu einem spezialisierten Tool lohnt sich vor allem, sobald mehrere Kanäle, Profile, Standorte oder Personen an der Planung beteiligt sind.
Wenn dein Redaktionsplan an diesem Punkt angekommen ist, lohnt sich ein Blick auf den Lomavis Social Media Kalender – er bündelt Planung, Freigaben und automatische Veröffentlichung für mehrere Kanäle, Profile und Standorte in einer zentralen Ansicht.
Ein Redaktionsplan für Instagram folgt denselben Grundprinzipien, braucht aber zusätzlich einen Blick auf die Bildsprache: Feed-Posts, Stories und Reels sollten optisch zusammenpassen, statt zufällig nebeneinander zu stehen. Deshalb lohnt es sich, Bildideen und Formate schon im Plan grob zu skizzieren, bevor der Text feststeht.
Zusätzlich gehören eine kurze Hashtag-Recherche und die üblichen Aktivitätszeiten deiner Zielgruppe in die Planung.
Eine ausführliche Anleitung dazu findest du künftig im Artikel Instagram Post planen.
So kann ein einfacher Redaktionsplan für eine Woche aussehen:
Der Redaktionsplan konzentriert sich auf Inhalte, Texte und Zuständigkeiten. Der Redaktionskalender zeigt vor allem die zeitliche Abfolge der Veröffentlichungen. In der Praxis werden viele Tools und Vorlagen so gestaltet, dass beide Sichten in einem Dokument stecken.
Ein fester wöchentlicher Termin für neue Themen sowie ein monatlicher Blick auf die Performance haben sich in der Praxis bewährt. Wichtiger als die Frequenz ist, dass der Plan tatsächlich der aktuelle Stand ist und nicht nur einmalig angelegt wurde.
Es gibt keine allgemeingültige Zahl. Entscheidend ist, dass die Frequenz zu deinen Kapazitäten und deiner Zielgruppe passt und dauerhaft durchgehalten werden kann – lieber konstant drei gute Beiträge als sieben, die nach zwei Wochen wieder einschlafen.
Nicht zwingend. Viele Teams pflegen einen gemeinsamen Plan mit einer Spalte für den Kanal. Bei sehr unterschiedlichen Formaten oder mehreren Verantwortlichen je Kanal kann eine Aufteilung trotzdem übersichtlicher sein.
Für den Einstieg reicht eine geteilte Tabelle. Sobald mehrere Kanäle, Profile oder Freigabeschritte dazukommen, lohnt sich ein spezialisiertes Tool mit Kalenderansicht, Rollen und automatischer Veröffentlichung, wie der Lomavis Social Media Kalender.
Ein guter Social Media Redaktionsplan ist kein starres Dokument, sondern ein lebendiges Arbeitsinstrument: Er hält Themen, Zuständigkeiten und Termine fest, macht die Ideenfindung planbar und sorgt dafür, dass dein Team mit denselben Informationen arbeitet. Ob als Tabelle oder in einem spezialisierten Tool – wichtig ist, dass er aktuell bleibt und tatsächlich genutzt wird.
Wenn du deinen Redaktionsplan nicht nur pflegen, sondern direkt planen, freigeben und automatisch veröffentlichen möchtest, wirf einen Blick auf den Lomavis Social Media Kalender – inklusive kostenloser Testphase.
Plane, organisiere und veröffentliche deine Social-Media-Inhalte zentral mit Lomavis – inklusive Kalender, Freigaben und mehreren Profilen in einer übersichtlichen Oberfläche.
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