
Marketing Team
Social Media Marketing ist längst Teamarbeit. Marketing, Vertrieb, Personal, Geschäftsführung, Rechtsabteilung oder externe Agenturen sind häufig gemeinsam an der Planung, Erstellung und Veröffentlichung von Social Media Beiträgen beteiligt.
Je mehr Personen in diesen Prozess eingebunden sind, desto wichtiger wird ein klarer Freigabeprozess für Social Media. Denn unübersichtliche Abstimmungen per E-Mail, Messenger oder Tabellen kosten Zeit, erschweren die Zusammenarbeit und können dazu führen, dass Beiträge zu spät oder gar nicht veröffentlicht werden.
Ein strukturierter Social Media Freigabeworkflow schafft klare Verantwortlichkeiten, macht den aktuellen Status eines Beitrags transparent und hilft Teams dabei, Inhalte zuverlässig zu prüfen und rechtzeitig zu veröffentlichen.
In diesem Beitrag erfährst du, wie ein effizienter Social Media Freigabeprozess funktioniert, welche Fehler Unternehmen vermeiden sollten und wie Lomavis Freigaben durch Automatisierungen, Standard-Freigaben und mehrstufige Workflows vereinfacht.
Ein Social Media Freigabeprozess beschreibt den Ablauf, den ein Beitrag zwischen seiner Erstellung und seiner finalen Veröffentlichung durchläuft.
Dabei wird festgelegt:
Ein klar definierter Freigabeworkflow sorgt dafür, dass alle Beteiligten wissen, welche Aufgabe sie übernehmen und an welcher Stelle sich ein Beitrag aktuell befindet.
Gerade wenn mehrere Teams, Standorte oder externe Partner zusammenarbeiten, verhindert ein zentraler Social Media Workflow, dass Informationen zwischen verschiedenen Kommunikationskanälen verloren gehen.
Mit der Anzahl der Social Media Profile und beteiligten Personen steigt auch der Abstimmungsbedarf.
Während einzelne Mitarbeitende Beiträge teilweise eigenständig erstellen und veröffentlichen können, benötigen größere Social Media Teams klare Prozesse und Zuständigkeiten.
Ein professioneller Freigabeprozess hilft Unternehmen dabei:
Besonders relevant sind solche Workflows für Unternehmen mit mehreren Standorten, Franchise-Systeme, Agenturen, öffentliche Einrichtungen und Organisationen mit mehreren Freigabeebenen.
In vielen Unternehmen findet die Abstimmung von Social Media Content noch über mehrere voneinander getrennte Systeme statt.
Der Beitrag wird beispielsweise in einem Planungstool erstellt, per E-Mail zur Prüfung geschickt und anschließend über Messenger kommentiert. Änderungen werden wiederum in einem separaten Dokument festgehalten.
Das kann schnell zu Problemen führen:
Je größer das Social Media Team oder die Anzahl der Standorte wird, desto schwieriger ist es, solche manuellen Prozesse zuverlässig zu koordinieren.
Die Lösung ist nicht unbedingt mehr Abstimmung, sondern ein klarer und zentraler Freigabeworkflow.
Ein guter Freigabeprozess muss nicht kompliziert sein.
Ein typischer Ablauf kann beispielsweise so aussehen:
Entscheidend ist, dass alle Beteiligten jederzeit sehen können, in welchem Status sich ein Beitrag befindet.
Dadurch entsteht ein zentraler Prozess vom Entwurf über das Content Approval bis zur Veröffentlichung.
Ein wesentlicher Vorteil eines zentralen Freigabeprozesses besteht darin, dass Content Planung, Feedback und Freigabe nicht mehr auf verschiedene Tools verteilt werden müssen.
Kommentare, Änderungswünsche und Statusinformationen können direkt am jeweiligen Social Media Beitrag hinterlegt werden.
Das reduziert Rückfragen wie:
„Ist der Beitrag schon freigegeben?“
„Welche Version ist die aktuelle?“
„Wer muss hier noch zustimmen?“
„Kann der Beitrag morgen veröffentlicht werden?“
Gerade bei einem hohen Content-Aufkommen spart diese Transparenz im Alltag viel Abstimmungszeit.
Selbst ein klar definierter Social Media Workflow funktioniert nur dann zuverlässig, wenn offene Freigaben rechtzeitig bearbeitet werden.
Im Arbeitsalltag kann eine Anfrage jedoch schnell übersehen werden. Fehlt anschließend die letzte Zustimmung, können saisonale Beiträge, Recruiting-Kampagnen, Veranstaltungshinweise oder Produktankündigungen zu spät veröffentlicht werden.
Automatische Erinnerungen helfen dabei, ausstehende Freigaben rechtzeitig wieder in den Fokus zu rücken.
Lomavis unterstützt Social Media Teams mit automatisierten Erinnerungen für offene Freigaben.
Ist ein geplanter Beitrag noch nicht vollständig freigegeben, informiert Lomavis die zuständigen Personen automatisch 24 Stunden vor dem geplanten Veröffentlichungszeitpunkt.
Dadurch bleibt Zeit, den Beitrag noch einmal zu prüfen und die erforderliche Freigabe zu erteilen.
Das bringt mehrere Vorteile:
Zusätzlich erhalten Verantwortliche jeden Montag eine Übersicht über Beiträge, bei denen noch eine Freigabe aussteht.
So lässt sich bereits zu Beginn der Woche erkennen:
Vor allem bei umfangreichen Social Media Redaktionsplänen erleichtert diese Übersicht die Priorisierung.
In vielen Unternehmen ähneln sich Freigabeprozesse von Beitrag zu Beitrag.
Ein bestimmter Standort lässt seine Inhalte beispielsweise grundsätzlich von derselben Person prüfen. Oder Beiträge einer bestimmten Marke werden immer zuerst durch ein festgelegtes Marketingteam freigegeben.
Muss die zuständige Person bei jedem neuen Beitrag erneut ausgewählt werden, entsteht unnötiger manueller Aufwand.
Mit den Standard-Freigaben in Lomavis lässt sich dieser Schritt automatisieren.
Für einen Standort kann eine Person oder Freigabegruppe als Standard für den ersten Freigabeschritt definiert werden. Bei einem neuen Beitrag übernimmt Lomavis diese Auswahl automatisch.
Das sorgt für:
Trotzdem bleibt der Workflow flexibel: Soll ein einzelner Beitrag ausnahmsweise von einer anderen Person oder Abteilung geprüft werden, kann die vorausgewählte Freigabe individuell angepasst werden.
Nicht jeder Beitrag benötigt nur eine Freigabe.
Je nach Unternehmen, Branche oder Thema können mehrere Abteilungen beteiligt sein.
Ein Freigabeworkflow könnte beispielsweise so aussehen:
Content Team → Marketing Leitung → Rechtsabteilung → Veröffentlichung
Mit mehrstufigen Freigaben können Social Media Beiträge nacheinander durch verschiedene Prüf- und Genehmigungsschritte geführt werden.
Das ist besonders hilfreich bei:
So bleibt nachvollziehbar, welche Freigabestufe bereits abgeschlossen wurde und wer als Nächstes handeln muss.
In Lomavis lassen sich Beiträge in bis zu drei Freigabestufen prüfen. Feedback und Kommentare stehen direkt am Beitrag, freigegeben wird mit einem Klick. Wie das im Detail funktioniert, zeigt unsere Seite Zusammenarbeit mit Freigaben, Rollen und Rechten.
Neben dem eigentlichen Freigabeprozess spielen Rollen und Berechtigungen eine wichtige Rolle.
Nicht jede Person im Social Media Team benötigt dieselben Zugriffsrechte.
So kann beispielsweise unterschieden werden zwischen Personen, die:
Klare Rechte reduzieren das Risiko unbeabsichtigter Änderungen und schaffen gleichzeitig eindeutige Verantwortlichkeiten.
Viele Beiträge müssen nicht nur intern, sondern auch von Kund:innen, Geschäftsführung oder externen Partnern abgesegnet werden. Werden diese Personen per E-Mail um Freigabe gebeten, beginnt das Hin und Her von vorn.
Besser ist es, externe Beteiligte direkt in den Freigabeworkflow aufzunehmen. In Lomavis können Kund:innen und externe Partner Beiträge sehen, kommentieren und freigeben, ohne sie selbst veröffentlichen zu können. Das Veröffentlichen bleibt beim verantwortlichen Team. Möglich ist das über eingeschränkte Rechte oder den Gastzugriff.
Agenturen trennen dabei die Profile ihrer Kund:innen in eigene Profilgruppen, sodass jede Kundin und jeder Kunde nur die eigenen Beiträge sieht. Mehr dazu auf unserer Seite Lomavis für Agenturen.
Ein effizienter Freigabeprozess funktioniert besonders gut, wenn er direkt mit der Social Media Planung verbunden ist.
In einem gemeinsamen Redaktionskalender können Teams sehen:
Damit wird der Freigabestatus Teil der Content Planung und muss nicht in zusätzlichen Tabellen gepflegt werden.
Das ist besonders bei vielen Kampagnen, Social Media Profilen oder Standorten hilfreich. Wie Planung und Freigabe in Lomavis zusammenspielen, zeigt die Seite Content-Planung mit Redaktionskalender.
Eine besondere Herausforderung entsteht bei Unternehmen mit vielen Filialen, Niederlassungen oder Standorten.
Hier treffen häufig zwei Anforderungen aufeinander:
Die Zentrale möchte Markenstandards und Qualität sicherstellen. Gleichzeitig benötigen die einzelnen Standorte genügend Flexibilität, um lokale Inhalte zu veröffentlichen.
Ein zentraler Social Media Freigabeprozess kann beide Seiten miteinander verbinden.
Lokale Teams können Inhalte erstellen oder anpassen, während definierte Freigaben und Rollen dafür sorgen, dass zentrale Anforderungen berücksichtigt werden.
Dadurch muss nicht zwangsläufig jeder Beitrag vollständig zentral erstellt werden. Stattdessen lassen sich klare Leitplanken für die lokale Social Media Arbeit schaffen. Wie andere Unternehmen das organisieren, zeigt unsere Auswertung Social Media Management für mehrere Standorte: Was 172 Antworten zeigen.
Ein strukturierter Workflow ist besonders sinnvoll, sobald mehrere Personen regelmäßig gemeinsam an Social Media Content arbeiten.
Dazu gehören beispielsweise:
Je mehr Profile, Personen und Genehmigungsschritte beteiligt sind, desto größer ist der Vorteil einer zentralen Lösung für Planung, Feedback und Freigabe.
Jeder Beitrag sollte klar einer verantwortlichen Person oder Freigabestufe zugeordnet sein. Unklare Zuständigkeiten verlängern Abstimmungen unnötig.
Zwischen Erstellung und Veröffentlichung sollte ausreichend Zeit für Feedback und Freigaben eingeplant werden. Das reduziert Zeitdruck kurz vor dem Veröffentlichungstermin.
Social Media Feedback sollte direkt am jeweiligen Beitrag gesammelt werden. So bleibt nachvollziehbar, welche Änderungen vereinbart wurden.
Standard-Freigaben, automatische Erinnerungen und Statusübersichten reduzieren wiederkehrende manuelle Aufgaben.
Ein Workflow sollte nicht komplizierter sein als notwendig. Prüft deshalb regelmäßig, welche Freigabestufen tatsächlich benötigt werden und wo sich Abläufe vereinfachen lassen.
Ein Social Media Freigabeprozess definiert, wie ein Beitrag vom Entwurf über Prüfung und Feedback bis zur finalen Freigabe und Veröffentlichung gelangt. Er regelt Verantwortlichkeiten, Freigabestufen und Abläufe innerhalb des Social Media Teams.
Ein Freigabeworkflow ist die konkrete Abfolge der einzelnen Prüf- und Genehmigungsschritte. Ein Beitrag kann beispielsweise zunächst vom Content Team erstellt, anschließend vom Marketing geprüft und danach zur Veröffentlichung freigegeben werden.
Genehmigungsworkflow und Approval-Workflow (englisch) sind andere Wörter für einen Freigabeworkflow. Gemeint ist immer die feste Abfolge, in der ein Beitrag geprüft, kommentiert und freigegeben wird, bevor er veröffentlicht wird. Im Social Media Marketing spricht man dabei auch von Content Approval.
Ja. In Lomavis erhalten Kund:innen und externe Partner eingeschränkte Rechte, zum Beispiel nur Ansehen und Freigeben. Das Veröffentlichen bleibt beim verantwortlichen Team.
Eine zentrale Organisation reduziert Abstimmungen über E-Mail und Messenger, verhindert unterschiedliche Beitragsversionen und macht sichtbar, wer einen Beitrag bereits geprüft hat und welche Freigaben noch fehlen.
Ja. Mehrstufige Freigabeprozesse ermöglichen es, Beiträge nacheinander von mehreren Personen oder Abteilungen überprüfen zu lassen, beispielsweise Marketing, Geschäftsführung oder Rechtsabteilung.
Wiederkehrende Abläufe können beispielsweise durch voreingestellte Verantwortliche, automatische Benachrichtigungen, Erinnerungen für offene Freigaben und Statusübersichten automatisiert werden.
Je mehr Menschen an Social Media Content beteiligt sind, desto wichtiger werden klare Abläufe.
Ein strukturierter Freigabeprozess für Social Media schafft Transparenz, reduziert Abstimmungsschleifen und hilft Teams dabei, Beiträge zuverlässig und pünktlich zu veröffentlichen.
Statt Freigaben über E-Mails, Messenger und Tabellen zu koordinieren, können Planung, Feedback, Prüfung und Veröffentlichung in einem gemeinsamen Social Media Workflow zusammengeführt werden.
Lomavis unterstützt Unternehmen dabei unter anderem mit mehrstufigen Freigaben, Rollen und Berechtigungen, Standard-Freigaben, einem gemeinsamen Redaktionskalender sowie automatischen Erinnerungen für ausstehende Freigaben.
So entsteht ein Freigabeworkflow, der nicht nur kontrolliert, ob ein Beitrag veröffentlicht werden darf, sondern die Zusammenarbeit im Social Media Team insgesamt einfacher und effizienter macht.